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AF 447 meldet sich nicht mehr - Rekonstruktion eines Todesflugs
Die Katastrophe begann am 31. Mai 2009, drei Stunden und 40 Minuten nach dem Start in Rio de Janeiro auf dem Weg nach Paris. AF 447 war vom Radarschirm verschwunden. Beim Durchfliegen einer subtropischen Gewitterfront in 11.000 Meter Höhe hatten alle drei Geschwindigkeitsmesssysteme des Airbus A330 falsche Daten angezeigt.
Später stellte sich heraus: Sie waren vereist. Die Computer waren mit falschen Daten gefüttert worden, hatten verrückt gespielt und sich schließlich selbst abgeschaltet. Und die Piloten konnten sie nicht wieder starten. Das Flugzeug raste in den Atlantik, 228 Menschen fanden den Tod.
Die Hinterbliebenen der Opfer wurden von der Air France nur unzureichend über die Ursachen des Unglücks informiert, zeitweise sogar wissentlich belogen. Ende letzten Jahres schlossen sich die Angehörigen der 28 deutschen Opfer zusammen und kämpfen seitdem um Aufklärung und Entschädigung.
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AF 447 meldet sich nicht mehr - Rekonstruktion eines Todesflugs
von Götz Gerson
| Sendezeit | Di, 07.09.2010 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |