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Eine "Lange Nacht" über die Mentalität der Deutschen und ihre regionalen Eigenheiten
Wie ist er denn nun, der Deutsche? Immer fleißig, ehrgeizig, pflichtbesessen? Pünktlich natürlich und ordnungsliebend? Hat ihn seine inzwischen geradezu sprichwörtliche Reisefreude in seiner Abenteuerlust bestärkt und die Skepsis vor dem Fremden überwinden lassen? Ist er auf diese Weise tatsächlich spontaner und gar vergnügter geworden?
Es gibt ihn natürlich nicht, den Deutschen, aber es gibt Gemeinsamkeiten dieser Spezies, bei denen sich In- und Ausländer sofort einig werden.
Schwieriger wird es bei den regionalen Ausprägungen. Wie haben die Erfahrungen der letzten Kriege und das Erleben des langen Friedens den Blick auf sich und auf die Welt verändert? Wie haben der Bau und der Fall der Mauer das Alltagsleben und -denken im Osten und Westen Deutschlands beeinflusst?
"Mensch Müller", diese Serie im Programm von Deutschlandradio Kultur, befragt seit vier Jahren - stellvertretend für deutsche Frauen und Männer in vielen sozialen, beruflichen und kulturellen Umfeldern - Menschen, die den urdeutschen Namen Müller tragen. Anhand unterhaltsamer Einspielungen geht es gemeinsam mit Studiogästen in dieser "Langen Nacht" um die Frage: Sind wir wirklich so? Oder so?
Deutsche Mentalität im Überblick
| Sendezeit | Sa, 28.01.2012 | 00:05 - 03:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Lange Nacht" |