Herman Melville war selbst Seefahrer
Herman Melville war selbst Seefahrer © Hervé Bourdon / freeimages.com

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Billy Budd - Abenteuer auf hoher See | Teil 1 von 10

Teil 1/10 | Herman Melville hat deutlich mehr geschrieben als nur "Moby Dick" - "Billy Budd" war das letzte Werk des US-amerikanischen Schriftstellers und konnte von ihm nicht vollendet werden. Umso spannender gestaltet sich die Interpretation des Werkes. Die Erzählung wird in zehn Teilen gelesen.

"Am 10. des vergangenen Monats ereignete sich an Bord der H. M. S. Indomitable ein bedauerlicher Vorfall.

Der Waffenmeister des Schiffs hatte die ersten Anzeichen einer beginnenden Verschwörung entdeckt und hatte ferner als Rädelsführer einen gewissen William Budd festgestellt. Er brachte den Mann vor den Kapitän, wo Budd plötzlich sein Messer zog und es ihm ins Herz stieß."

Herman Melville (1819-1891) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See, unter anderem auch auf Walfänge. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war als Zollinspektor in New York tätig.

Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk "Moby-Dick" zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.

In den Jahren 1886 bis 1891 entstand sein letztes Werk, die Erzählung "Billy Budd". Sie wurde erst nach seinem Tod am 28. September 1891 gefunden und 1924 posthum veröffentlicht.

"Billy Budd - Abenteuer auf hoher See" im Überblick

Billy Budd - Abenteuer auf hoher See

von Herman Melville

Mit Christian Brückner

Sendezeit Mo, 21.09.2015 | 15:30 - 15:55 Uhr
Sendung SWR2 "Fortsetzung folgt"
Radiosendung