Für einen minimalistischen Lebensstil wird der Besitz um ein Vielfaches reduziert
Für einen minimalistischen Lebensstil wird der Besitz um ein Vielfaches reduziert © Rainer Sturm /PIXELIO

Feature

Brauch' ich nicht - Minimalismus als Lebensform

Der Trend hin zum minimalistischen Lebensstil nimmt nicht ab. Immer mehr Menschen reduzieren ihren Besitz auf 100 Gegenstände. Da wird nicht selten auch an Möbeln gespart. Was einem diese Lebensform bringt? Vor allem Freiheit, sagen Minimalisten. Vom Leben mit den nötigsten Utensilien.

500, 300, 100 … kann es noch weniger sein? 10.000 Dinge besitzt ein Durchschnittseuropäer. Minimalisten versuchen, mit einem Bruchteil davon auszukommen. Sie reduzieren radikal.

Weniger Dinge, weniger Zwänge, behaupten sie. Mit wenigen Dingen reicht die kleinere Wohnung für weniger Miete. Bei weniger Miete entfällt der Zwang, einen Großteil des Einkommens dafür herzugeben, man braucht also weniger zu arbeiten. Und man ist mobil. Extrem-Minimalisten besitzen auch keine Möbel.

Ihr Besitz passt in einen Koffer. Der freiwillige Verzicht erhöht die Selbstbestimmung. Wie lebt es sich, wenn so vieles aus Sicht der Nicht-Minimalisten Unverzichtbare fehlt? Wie lebt es sich in fast leeren Räumen?

"Brauch' ich nicht - Minimalismus als Lebensform" im Überblick

Brauch' ich nicht - Minimalismus als Lebensform

von Regina Burbach

Sendezeit So, 13.08.2017 | 14:05 - 15:00 Uhr
Sendung SWR2 "Feature am Sonntag"
Radiosendung

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