Die Opfer des Verbrechens kommen zu Wort.
Die Opfer des Verbrechens kommen zu Wort. © Lisa Spreckelmeyer / PIXELIO

Hörspiel

Briefe aus der Hölle

Auschwitz steht für eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheit. In Deutschland ist es fester Bestandteil der Erinnerungskultur. Trotzdem wurden bis heute die sechs schriftlichen Quellen, welche die Katastrophe überdauerten, kaum wahrgenommen. Sie entstanden in einer erlittenen Hölle.

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Die Tagebuchaufzeichnungen stammen von Mitgliedern des sogenannten Sonderkommandos. Diese jüdischen Männer wurden dazu gezwungen, ihre Freunde, Familie und Vertrauten in die Gaskammern von Auschwitz zu führen und sie dann in den Verbrennungsöfen zu vernichten. Unter unmenschlicher Anspannung wurden Texte geschrieben, die dann in der Asche der vergasten Leidensgenossen versteckt werden mussten.

Heute konnten sie durch umfassende Restaurierungs- und Übersetzungsarbeiten fast vollständig wiederhergestellt werden. Alle dieser sechs zentralen Dokumente des Holocaust sind nun von dem in Freiburg lebenden russischen Historiker Pavel Polian in deutscher Übersetzung unter dem Titel Briefe aus der Hölle herausgegeben worden. Um sich ihre Identität und Menschenwürde zurückzuerobern, legen die Opfer Zeugnis ab. Diese Intention hatte auch der Musiker und Autor Andreas Weiser, als er für dieses Hörspiel eine Auswahl an Dokumenten traf.

"Briefe aus der Hölle" im Überblick

Briefe aus der Hölle

von Andreas Weiser

Produktion: 2021

Sendezeit So, 09.05.2021 | 22:00 - 23:30 Uhr
Sendung hr2-kultur "Hörspiel"
Radiosendung

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