Starb Leopold Wagner wirklich bei einem Wanderunfall?
Starb Leopold Wagner wirklich bei einem Wanderunfall? © Conny Agel/PIXELIO

Hörspiel

Der Glückliche

Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 für 21 Jahre in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen, nachdem er Hitler beleidigte. Drei Tage nach seiner Freilassung stürzt er bei einer Wanderung tödlich. War es wirklich ein Unfall?

Als Leopold Wagner 1938 von der Gestapo verhaftet wird, wird der Arzt statt ins KZ in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Das ärztliche Gutachten diagnostizierte ihm eine Geistesverwirrung, aufgrund dessen er nicht für die Beleidigung Hitlers verantwortlich gemacht werden könne. Er verbringt die nächsten 21 Jahre in der Anstalt. 

1959 wird er freigelassen. Nur drei Tage darauf verunglückt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung, die er gemeinsam mit seiner Schwester unternommen hatte, tödlich. Die Umstände wurden nie richtig geklärt. Handelte es sich wirklich um einen Unfall, einen Selbstmord oder doch um Fremdverschulden?

25 Jahre später lädt die Familie zu einem Treffen aller Angehörigen, aber auch ein früherer Arzt der Heilanstalt, ein Mitinsasse und ein Rechtsanwalt stoßen zu der Gruppe. Es geht um das Klären der Lebensgeschichte Leopold Wagners. Was war passiert, war er wirklich verrückt, oder wurde da etwas geschickt eingefädelt? Doch das schlimmste, so stellt sich heraus, ist die Familie selbst.

"Der Glückliche " im Überblick

Der Glückliche

von Roswitha Quadflieg

Produktion: 2012

Sendezeit So, 13.01.2019 | 18:05 - 19:00 Uhr
Sendung Bremen Zwei "Hörspiel"
Radiosendung

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