Der große Ameisenbär ist einzigartig und leider eine bedrohte Art
Der große Ameisenbär ist einzigartig und leider eine bedrohte Art © von Malene Thyssen (Eigenes Werk) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

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Der Große Ameisenbär - Porträt eines eigenwilligen Säugetieres

Der Ameisenbär ist ein seltsames Geschöpf unserer vielfältigen Natur. Keine Zähne, aber eine sehr lange Schnauze mit einer noch viel längeren, klebrigen Zunge. Er ist vom Aussterben bedroht und nur wenige befassen sich mit dem seltenen Geschöpf in freier Wildbahn. "Wissen" klärt auf.

Das Leben des Großen Ameisenbären ist in Gefangenschaft gut erforscht. In freier Wildbahn aber beschäftigen sich nur wenige Wissenschaftler mit diesem zahnlosen, mit Faultieren verwandten Säuger mit wehendem Schweif und bis zu sechzig Zentimeter langer, klebriger Zunge. In Mittelamerika ist er schon fast ausgestorben, in Südamerika bedroht.

Eine deutsche Biologin ist weltweit die Einzige, die Verhalten und Ökologie des Großen Ameisenbären in seinem natürlichen Lebensraum erforscht.

Im brasilianischen Pantanal beobachtet sie die Tiere, die sich von Ameisen und Termiten ernähren. Sie filmt und fotografiert sie und versucht zum Beispiel herauszufinden, was es mit den Kratzspuren auf sich hat, die sie an speziellen Bäumen hinterlassen.

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Der Große Ameisenbär - Porträt eines eigenwilligen Säugetieres

von Charlotte Grieser

Sendezeit Di, 20.06.2017 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

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