Ein Geistlicher soll verbrannt werden.
Ein Geistlicher soll verbrannt werden. © Preitler Markus / PIXELIO

Hörspiel

Der letzte Tag von Lissabon

Ein Geistlicher wartet am Tag vor dem großen Unglück auf sein Urteil: Er soll wegen angeblicher Gotteslästerung auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Der Gefängniswärter ist seine einziger Ansprechpartner, also erzählt er ihm vor seinem Tod noch eine Geschichte.

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Am 31. Oktober 1755, am Vorabend jenes Allerheiligentages, an dem die portugiesische Stadt über Gerechte und Ungerechte gleichermaßen zusammenstürzen wird, wartet ein Geistlicher auf die Vollstreckung seines Urteils.

Die Inquisition hat ihn wegen angeblicher Gotteslästerung zum Verbrennungstod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. In der Einsamkeit der Zelle ist sein einziger Gesprächspartner der Gefängniswärter. Ihm erzählt er Geschichten, die von einer Welt handeln, in der sich die menschlichen Kreaturen mit dem Versuch quälen, ihr Leben zu meistern. Aber sie alle scheitern.

Sie sind Gestalten ohne Hoffnung und ohne Zukunft - und so entsprechen sie dem Schicksal des Priesters, den der Augenblick der Zerstörung wie eine Erlösung überkommt.

"Der letzte Tag von Lissabon" im Überblick

Der letzte Tag von Lissabon

von Günter Eich

Mit Kurt Horwitz, Paul Hofmann, Maria Becker, Lina Carstens u.a.

Produktion: 1956

Sendezeit So, 24.03.2019 | 18:20 - 20:00 Uhr
Sendung SWR2 "Hörspiel am Sonntag"
Radiosendung

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