Bonjour, Tristesse! Tobias Bamborschke lebt seine Musik
Bonjour, Tristesse! Tobias Bamborschke lebt seine Musik © Martin Schumann

Musiker-Porträt

Die Band Isolation Berlin

Isolation Berlin verkörpern die Coolness und Abgewracktheit, die man von der Hauptstadt erwartet. Ihre Songs sind melancholisch und treibend gleichzeitig. Michael Frank über feine Lyrik und Punkrock-Energie.

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Unglück kann so schön klingen. Schreien kann befreien. Und in sich gehen kann man dabei auch. Wie das geht zeigt die vierköpfige Band "Isolation Berlin", die seit 2016 dank ihrem Debüt "Und aus den Wolken tropft die Zeit" kein Geheimtipp mehr sind.

2018 folgte "Vergifte Dich", welches Melancholie bittersüß mit energiegeladener Aggressivität kombiniert. Die Textthemen pendeln dabei zwischen Kneipenlyrik und Weltschmerz, trostlosen Berlinnächten und Abgesängen auf die Liebe. Sänger und Gitarrist Tobias Bamborschke lebt, was er schreibt und das hört und sieht man ihm auch an.

Bei den Konzerten spürt man seine Energie bis in die letzten Reihe, beim Song "Wahn" schreit er sich in ebendiesen, bevor er in den Pogo vor der Bühne springt, Punkrock-Attitüde vom Feinsten. Und dann auf einmal wird es ruhig, fein, sehnsüchtig. Isolation Berlin stehen für die Tristesse der Stadt, die Anonymität. Und die Inspiration, die ihr erwächst.

Im Gleichgewicht von Melancholie und Wut im Überblick

Sendezeit So, 12.08.2018 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Rock et cetera"
Radiosendung

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