Hannah Arendt und ihr Werk über die "Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft"
Hannah Arendt und ihr Werk über die "Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft" © DariuszSankowski / pixabay.com

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Die Lange Nacht über Hannah Arendt

Zu Beginn nichts denken und dann beginnen, von anderen zu lernen. Ein wichtiger Leitsatz im Leben der Hannah Arendt. Sie wurde 1906 in Linden geboren und verstarb 1975 in New York. Als Publizistin und politische Theoretikerin waren Freiheit und Rechte ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeiten.

Während des Nationalsozialismus wurde die politische Theoretikerin und unabhängige Denkerin Hannah Arendt 1933 von der Gestapo inhaftiert, daraufhin emigrierte sie über Karlsbad und Genf nach Paris. Dort war sie als Sozialarbeiterin und Lehrerin tätig, bis sie vom NS-Regime 1937 ausgebürgert wurde. Erst im Jahre 1951 erhielt sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Ab da an bekannte sie sich zur amerikanischen Verfassung.

Hannah Arendts veröffentlichtes Werk war ein Bruch mit der Tradition. Ein kompletter Neuansatz, das von der Entrechtung und Verfolgung von Juden im Nationalsozialismus herrührte. Ihr Ansatz kurz nach dem Zweiten Weltkrieg basierte auf die "Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft".

In der darauffolgenden Arbeit ging es um die Bedingungen zur Entstehung politischer Handlungen. Sie befasste sich dabei mit der Frage, welche Bedeutung hat es für eine Jüdin in einer Zeit der totalitären Ideologie zu überleben? Mit eisernem Willen und unerschrockener Überzeugung beschäftigt sie sich nüchtern mit der Entwicklung des 20. Jahrhunderts.

Die Lange Nacht über Hannah Arendt im Überblick

Sendezeit Sa, 28.11.2020 | 23:05 - 02:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Lange Nacht"
Radiosendung

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