Ein Schallplattenunterhalter in der DDR konnte nicht aus freien Stücken jede Platte spielen
Ein Schallplattenunterhalter in der DDR konnte nicht aus freien Stücken jede Platte spielen © Steve Golding / freeimages.com

Kultur & LiteraturFeature

Die Schallplattenunterhalter - Erinnerung an einen Szene-Beruf, Made in GDR

Zur Vermeidung eines englischen Begriffs wurden "Diskjockeys" in der DDR "Schallplattenunterhalter" genannt. Um DJ zu werden, musste man der Regulierung des Staates gerecht werden. Das sorgte häufig für Konflikte. Der "Kulturtermin" von Gabi Schlag geht dem Thema auf den Grund.

Wer in der DDR Schallplatten zum Behufe des Tanzvergnügens auflegen wollte, brauchte dazu eine Genehmigung, "Pappe" genannt. Und die Ansprüche an die SPU genannten Schallplattenunterhalter waren immens.

Das Disko-Volk wollte Unterhaltung und die DDR-Oberen Kontrolle. Klar, dass das auch mal kracht. Funktionäre und gut aufgelegte SPUs erinnern an ein Kapitel DDR-Kultur-Geschichte, in der bisweilen die Fetzen flogen.

"Die Schallplattenunterhalter - Erinnerung an einen Szene-Beruf, Made in GDR" im Überblick

Die Schallplattenunterhalter - Erinnerung an einen Szene-Beruf, Made in GDR

von Gabi Schlag

Sendezeit Mi, 21.08.2019 | 19:04 - 19:30 Uhr
Sendung rbbKultur "Kulturtermin"
Radiosendung

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