Veränderung steht bei der Pianistin an der Tagesordnung.
Veränderung steht bei der Pianistin an der Tagesordnung. © Andrei Ghergar / freeimages.com

JazzMusiker-Porträt

Ein Porträt der kanadischen Pianistin Kris Davis

Jeder neue Tag bringt ihr eine Veränderung. Nachdem ihr Debütalbum rauskam, entschied sie sich, Akkorde erst mal aufzugeben und stattdessen auf Linien zu setzen, berichtet die Pianistin Kris Davis aus Kanada. Heute gehört sie zu den bedeutendsten Musikerinnen der experimentellen New Yorker Jazzszene.

Ihr Erstling "Lifespan" von 2003 ist noch ziemlich in sich gekehrt. Er klingt eher düster und enthält ernste Reflektionen. Später wurde sie von der New York Times als trocken, brutal, gebieterisch und konstant sich entwickelnd beschrieben.

Kris Davis wurde vor 40 Jahren in Vancouver geboren. Sie studierte klassische Musik und Jazz und machte ihren Abschluss in klassischer Komposition. Von ihrer Herangehensweise an die Musik sagt sie, dass sie gerne so wenig wie möglich schreibt. Eine eigenständige Poetik definiert die freie Interaktion, die Davis Gruppen ausmacht.

Auf ihrem neuen Album "Diatom Ribbons" von 2019 sind unter anderem Terri Lyne Carrington am Schlagzeug, Esperanza Spalding als Sänger, Tony Malaby am Saxofon, Nels Cline mit seiner Gitarre und Marc Ribot zu hören.

Ein Porträt der kanadischen Pianistin Kris Davis im Überblick

Sendezeit Do, 22.10.2020 | 21:05 - 22:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "JazzFacts"
Radiosendung

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