Die zunehmende Vereinsamung in westlichen Gesellschaften
Die zunehmende Vereinsamung in westlichen Gesellschaften © Andreas Zöllick / PIXELIO

Feature

Einsamkeit - Das Leben mit einem Stigma

Vereinsamte Menschen haben bis jetzt ihre Einsamkeit selbst bekämpfen müssen. Dabei leiden etwa 12 Prozent der Deutschen daran. Besonders junge Erwachsene sind davon betroffen. Es muss eine Ursachenforschung betrieben werden, damit Abhilfe geleistet werden kann.

In westlichen Gesellschaften können Individualisierung, Digitalisierung, zunehmende Arbeitsbelastung, Alleinerziehend, Altern und Armut zur Vereinsamung führen. Und durch ihre eigene Stigmatisierung der Vereinsamung tritt gleichzeitig ein Schamgefühl hervor, dass sie der Gesellschaft gegenüber eine soziale Integration vorspielen.

Die Vereinsamung ist nicht nur in Deutschland zu einem Problem geworden, sondern auch in Großbritannien, das sogleich mit einer Kampagne gegen Einsamkeit gestartet und ein Ministerium zur Behebung dieses Missstandes erschaffen hat. Dagegen überlässt Deutschland den Kommunen die alleinige Bekämpfung.

Selbst wenn die Probleme mittlerweile festgestellt wurden, ist eine Kehrtwendung der gesellschaftlichen Entwicklung äußerst schwierig. Vor allem die akute Corona-Pandamie kann die Anzahl an vereinsamten Menschen erhöhen. Dennoch birgt sie aber auch eine Möglichkeit, die Vereinsamten von ihrem Stigma zu erlösen.

"Einsamkeit - Das Leben mit einem Stigma" im Überblick

Einsamkeit - Das Leben mit einem Stigma

von Egon Koch

Produktion: 2020

Sendezeit So, 14.06.2020 | 11:04 - 12:00 Uhr
Sendung WDR 5 "Dok 5 - Das Feature"
Radiosendung

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