Der Gretchenfrage stellt sich Faust bei Valéry erneut
Der Gretchenfrage stellt sich Faust bei Valéry erneut © Jeff Brown/stock.xchng

Hörspiel

Gespräch mit dem Teufel

Paul Valéry stellt sich die Frage, wie ein Gespräch zwischen Goethes Faust und Mephistopheles wohl heute, in der modernen Welt, ablaufen würde.

Goethe schuf mit seinen Figuren des Dr. Faust und Mephistopheles zwei Extreme, die des Menschlichen und Unmenschlichen, basierend auf dem von 1480 bis 1540 in Deutschland lebenden Doktor Johann Faustus, einem experimentierfreudigen Alchemisten.

In den Fragmenten des franzäsischen Autors Paul Valéry findet sich eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem dramatischen Stoff, platziert in eine moderne Welt. Was würde wohl passieren, wenn sich Mephisto und Faust heute noch einmal treffen würden? Zentral dafür ist das Fragment mit dem Titel "Lust Das Fräulein von Kristall".

Diese Fräulein Lust ist die charmante, neugierige junge Sekräterin des Dr. Fausts, den sie mit ihren Fragen von der Vollendung seiner Werke abhält. Am meisten interessiert sie, was damals zwischen ihm und Mephisto vorfiel und wo er sich mittlerweile herumtreibt. Als Mephisto dann tatsächlich bei ihr vorstellig wird, um den Doktor zu sehen, eröffnet sich die Gelegenheit, die Gretchenepisode zu wiederholen.

"Gespräch mit dem Teufel" im Überblick

Gespräch mit dem Teufel

von Paul Valéry

Mit Paul Hoffmann, Gisela Trowe, Franz Georg Eilert und Josef Kandner

Produktion: 1951

Sendezeit Di, 18.12.2018 | 20:10 - 21:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Hörspiel"
Radiosendung

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