Inzwischen verdienen die Chefs von Hilfsorganisationen teilweise Spitzengehälter
Inzwischen verdienen die Chefs von Hilfsorganisationen teilweise Spitzengehälter © Itz / freeimages.com

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Hilfsorganisationen am Tropf der Konzerne?

Immer mehr Nichtregierungsorganisationen lassen sich regelmäßig Finanzspritzen von großen Konzernen geben. Auf Kosten ihrer Glaubwürdigkeit. Denn diese Geldhilfe lässt die so genannten NGO selbst zu Großkonzernen werden und jährlich Milliardenumsätze machen.

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Internationale Nichtregierungsorganisationen der Entwicklungshilfe, wie Oxfam oder Save the Children, lassen sich zunehmend von multinationalen Konzernen finanzieren - auch von umstrittenen Unternehmen der Nahrungsmittel-, Pharma- und Finanzindustrie. Ähnlich sieht es bei UNOrganisationen wie dem Welternährungsprogramm, der WHO oder UNICEF aus. Dabei mutieren die Hilfsorganisationen selbst zu Großunternehmen - mit Milliardenumsatz, strenger Hierarchie und Spitzengehältern für die Chefs.

Können sie so noch glaubwürdige "Wachhunde" der Zivilgesellschaft sein? Wie wirken sich die Finanz-Deals auf ihre Arbeit in armen Ländern aus, wie auf die Fähigkeit der UN, globale Gesundheits-, Ernährungs- und Entwicklungspolitik zu gestalten?

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Hilfsorganisationen am Tropf der Konzerne?

von Thomas Kruchem

Sendezeit Di, 09.01.2018 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

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