Die documenta 14 fand nicht nur in Athen, sondern auch in Kassel statt
Die documenta 14 fand nicht nur in Athen, sondern auch in Kassel statt © Bildpixel/PIXELIO

Kultur & LiteraturFeature

Learning from Athens - Ein Rückblick auf die documenta 14

Dieses Feature blickt zurück auf die documenta 14, die etwas absolut Neues machte: Sie fand an zwei Orten statt, in Athen und Kassel. D14-Direktor Adam Szymczyk wollte auf diese Weise irritieren. Die d14 sollte Kunst zeigen, die über die Objekte hinaus auf dahinter verborgene Geschichten verweist.

160 Künstler aus aller Welt, vor allem aus den Teilen der Welt, die von den großen Industrienationen eher an den Rand gedrängt werden, stellten auf der documenta 14 aus.

In vielen Fällen sind es zwei Werke, eines für Athen, eines für Kassel, die miteinander in einen Dialog treten. Natascha Pflaumbaum hat Künstlerinnen und Künstler monatelang bei ihrer Arbeit an ihren Werken für die d14 begleitet.

Sie war in Beirut, im Kosovo, in Buenos Aires, Leicester, New York, Athen, Kassel, um an die Geschichten hinter den Werken zu kommen. Sie fand Künstlerinnen und Künstler, die sich nicht abbringen lassen von ihrem Weg, nicht durch Krieg, nicht durch Diktatur oder politischen Extremismus, nicht durch Armut.

Frei nach Adam Szymczyks Motto "Learning from Athens" machen sie eine Kunst, die den gegenwärtigen Krisen dieser Welt begegnen will.

"Learning from Athens - Ein Rückblick auf die documenta 14" im Überblick

Learning from Athens - Ein Rückblick auf die documenta 14

von Natascha Pflaumbaum

Sendezeit So, 17.09.2017 | 18:04 - 19:00 Uhr
Sendung hr2-kultur "Feature"
Radiosendung

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