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Folgen von literaturcafe.de - Bücher, Autoren, Schreiben und Lesen

30 Folgen
  • Folge vom 05.02.2020
    Fake und Fiktion. Was darf die Literatur, Frau Feßmann?
    Meike Feßmann ist Literaturkritikerin und schreibt u. a. für die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel. Zudem war sie viele Jahre Mitglied der Jury beim Bachmannpreis in Klagenfurt. Mit dem Deutschen Literaturfonds verbindet Meike Feßmann eine ganz innige Geschichte, denn sie hat seinerzeit dort als Praktikantin gearbeitet. Im Podcast-Gespräch knüpft Wolfgang Tischer an die erste Diskussion des Tages und der Tagung an: Fake und Fiktion. Was darf die Literatur alles erfinden und wo sind die Grenzen? Es geht um Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Fake sei eindeutig Fälschung, sagt Meike Feßmann. Aber hat sich die Beurteilung von Wahrhaftigkeit in der Literatur geändert, seitdem insbesondere Donald Trump im journalistischen Bereich vielen Autoren »Fake News« vorwirft? Und umgekehrt: Kann ein der Fälschung überführter Journalist vielleicht später als Romanautor reüssieren? Hören Sie das Gespräch im Podcast des literaturcafe.de. Abonnieren Sie unseren Podcast z. B. bei Apple Podcasts oder Spotify, um keine Folge zu verpassen und um automatisch über neue Ausgaben informiert zu werden.
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  • Folge vom 04.02.2020
    Wen fördert der Deutsche Literaturfonds, Frau Fischer?
    Das Podcast-Gespräch mit Susanne Fischer bildet den Auftakt einer ganzen Reihe von Interviews, die mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Jubiläumstagung »40 Jahre Deutscher Literaturfonds« geführt wurden. Die Tagung fand am 31. Januar am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig statt. Einen ausführlichen Bericht über diese Tagung und die Themen können Sie hier im literaturcafe.de nachlesen. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de spricht in dieser ersten Sonderfolge mit der Autorin Susanne Fischer über den Deutschen Literaturfonds und seine Aufgaben. Abonnieren Sie unseren Podcast z. B. bei Apple Podcasts oder Spotify, um keine Folge zu verpassen und um automatisch über neue Ausgaben informiert zu werden.
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  • Folge vom 13.01.2020
    Das Café am Rande der Welt: John Strelecky im Gespräch
    »Omnipräsenz des Selbstfindungsexperten« titelt das Branchenmagazin Buchreport beim Rückblick auf die Bestseller des vergangenen Jahres 2019. Das meistverkaufte Taschenbuch im Bereich Sachbuch ist wieder einmal wie in den Jahren davor »Das Café am Rande der Welt«. Platz 5 des Jahresrankings belegt der Nachfolger »Wiedersehen im Café am Rande der Welt« und auf Platz 7 ist die erst 2019 erschienene dritte Folge »Auszeit im Café am Rande der Welt« zu finden. Und nicht zu vergessen: John Streleckys Titel »The Big Five For Life« belegt Platz 3 der Bestsellerliste. Es gibt derzeit keinen erfolgreicheren Autor als den 1969 in Chicago geborenen US-Amerikaner. Und dabei erschien »Das Café am Rand der Welt« in Deutschland bereits im Jahre 2006 bei dtv. Im Gespräch erzählt der stets Hut tragenden John Strelecky, dass er das Büchlein in nur drei Wochen aufs Papier gebracht habe. Die Idee selbst kam ihm während einer Weltreise, als er selbst sein Leben ändern wollte. Tatsächlich bewegen sich die Bücher um das »Café am Rande der Welt« auf der Schnittstelle zwischen Belletristik und Sachbuch. Erzählt wird eine Geschichte, doch im Grunde geht es um Lebenshilfe und um die zeitlos aktuelle Frage »Warum bin ich hier?« Strelecky hat die Antwort auf diese Frage mit einem ganz speziellen Ort verknüpft, dem »Why-Café«, wie das Buch im Original betitelt ist. Ein Autofahrer, der sich nachts mit fast leerem Tank verirrt hat, bekommt vom freundlichen Personal und anderen Gästen das Leben erklärt. Dass der Titel mittlerweile zudem in über 40 Sprachen übersetzt wurde, mag daran liegen, dass der Autor auf diese Frage keine transzendente oder esoterische Antwort gibt, sondern dass der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben darin liege, dass man für sich selbst seinen »Zweck der Existenz« finde. Wenn das gelinge, so führe man ein erfülltes Leben. Auch diese Erkenntnis ist nicht neu und originell und dennoch liefert John Strelecky mit seiner simplen Café-Metapher offenbar genau die richtige Portion Selbsterkenntnis, die Leserinnen und Leser begeistert. Zunächst hat Strelecky sein erstes Buch ohne Verlag veröffentlicht. Ist also »Das Café am Rande der Welt« auch eine Erfolgsgeschichte des Self-Publishing? Der von Verlagen verkannte Weltbestseller? Strelecky erzählt im Interview, dass es keinesfalls so gewesen sei, dass seinerzeit niemand an dem Buch Interesse hatte. Stattdessen war es so, dass er gar keinen Verlag wollte, weil ihm der Prozess der Veröffentlichung dort einfach zu langsam war. Er wollte sein Buch schnell auf den Markt bringen und so war der Eigenverlag der beste Weg, auch wenn sich sehr rasch ein Verlag fand, der den Titel ins Programm nahm. Ist es das, was Strelecky auch anderen Autorinnen und Autoren empfiehlt? Einfach drauflosschreiben? Ja, denn der Schlüssel zum Autorsein sei nun einmal das Schreiben und man solle erst einmal loslegen und sich nicht sofort wieder ans Überarbeiten machen und sich nicht in Zweifeln verfangen. »Write first, edit later«, ist Streleckys wichtigste Empfehlung. Er selbst sei immer wieder überrascht und begeistert von dem, was ihm die Menschen erzählen und was seine Bücher für sie bedeuten. Und warum trägt John Strelecky stets einen Hut, sodass man den Eindruck hat, er käme gerade von einer Safari zurück? Der Hut, so Strelecky, sei sein Abenteurerhut, den er immer trage, wenn er auf Abenteuerreise sei. Und dass kann sogar auf der Frankfurter Buchmesse sein. Hören Sie im Podcast des literaturcafe.de oder über den Player unten das ausführliche Gespräch mit John Strelecky. Abonnieren Sie unseren Podcast z. B. bei Apple Podcasts oder Spotify. John Strelecky: Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens. Mit einer Weihnachtsgeschichte von John Strelecky. Gebundene Ausgabe. 2018. dtv Verlagsgesellschaft. ISBN/EAN: 9783423289849.
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  • Folge vom 15.12.2019
    Podcasts: Wie Verlage, Autorinnen und Autoren das Medium optimal nutzen
    Eine hochkarätige Runde hatte sich auf der Authors Area der Frankfurter Buchmesse eingefunden. Es diskutieren und berichten von ihren Podcast-Erfahrungen: Florian Kessler, Lektor beim Hanser Verlag und verantwortlich für den Podcast Hanser Rauschen, der unlängst auch im literaturcafe.de empfohlen wurde. Karin Pfaff koordiniert als Senior Manager Digital Development unter anderem die Podcast-Aktivitäten der Verlagsgruppe Random House. Dazu gehören der Podcast »Penguin lädt ein«, die Hörspiel-Podcasts »Der Abgrund« und »Fremdgänger« des Hörverlags und »Long Story Short«. Frank Stockmann, der mit dem »Jetzt-Blond-Podcast« aufgehört hat, weil er damit, laut eigener Aussage, so ziemlich alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann und an einem neuen Podcast-Konzept arbeitet. Klaudia Zotzmann-Koch, die als Autorin unter anderem den Vienna Writers Podcast betreibt, aber auch den Datenschutz-Podcast. Wolfgang Tischer moderiert die Runde. Er sendet im preisgekrönten Literatur-Podcast des literaturcafe.de. Nach der Vorstellung der Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer geht es im Gespräch um die Fragen: Warum sollte man Podcasten? Wie entstanden die oben erwähnten Podcasts? Was kann man beim Podcasten alles falsch machen? Lohnen sich Podcasts monitär? Wie sieht es mit Abrufzahlen aus oder woran ist der Erfolg eines Podcasts zu messen? Welche Rolle spielen prominente Namen und wie sieht es mit der Unabhängigkeit der Moderatoren aus? Welche Tipps gibt's fürs Podcasting? Hören Sie den Mitschnitt der Diskussionsrunde im Player unten auf der Seite. Oder noch besser: Abonnieren Sie den Podcast des literaturcafe.de beispielsweise bei Apple Podcasts oder Spotify und verpassen Sie künftig keine Folge.
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