Dem Lamm wurde ein Bär aufgebunden.
Dem Lamm wurde ein Bär aufgebunden. © A Syed / freeimages.com

Hörspiel

LUNA LUNA

Das musikalisch-poetische Hörspiel LUNA LUNA ist sprunghaft, verwirrend und atemlos. Hier wird tief aus dem Inneren heraus gesprochen, über den weiten Raum, den uns unsere Popkultur bietet. Das Ich ringt sich in seiner Sprache ab und treibt sich in seiner Suche nach Sätzen selbst an.

Zwischen Badewanne und schwarzem Weltraum wird nach einem Ort gesucht. Die Wand zwischen Traum und Trauma kann dünn sein. Das Stück handelt von dünner Haut, von einer Pappmachégans und von einem Bären, den sich eine am Rücken aufband, um sich vom Wind zu schützen. Schließlich geht der Bär auf dem Rücken eines Lamms mit dem Lamm gemeinsam in den Weidegründen verloren.

Es geht um Verlieren und Verletzen. Es geht um einen Krieg, den es vielleicht nie gegeben hat, der aber trotzdem überall präsent ist. Auch wenn das Ich fürchtet, dass niemand zuhört, adressiert es sich. Mit der Mutter kommt es oft zu Zwiegesprächen. Prinzipiell sind die Antworten dabei unsicher. Es taucht eine schemenhafte Angstfigur auf, dessen Gegenfigur viel treibt und trotzdem schweigt, bis sie am Ende doch etwas sagt.

"LUNA LUNA" im Überblick

LUNA LUNA

von Maren Kames

Mit Marina Frenk, Jens Harzer, Eva Brunner, Severin von Hoensbroech

Produktion: 2019

Sendezeit So, 16.05.2021 | 18:30 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Hörspiel"
Radiosendung

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