Der Bürgerkrieg in Russland förderte tiefe Abgründe zutage
Der Bürgerkrieg in Russland förderte tiefe Abgründe zutage © Stephen Davies / freeimages.com

Hörspiel

Maria

Russland zu Zeiten des Bürgerkriegs 1920 ist ein grausamer Ort - für Spekulanten und Kriminelle ein Mekka.

In den Nachwehen der Oktoberrevolution vergeht das St. Petersburg der 1920er-Jahre. Überall herrschen Korruption und Gewalt, die Not wird ausgenutzt, wo es möglich ist, von Spekulanten und Kriminellen. In "Maria" geht es vornehmlich um die aristokratische russische Familie der Mukovnin, auf deren Töchter es der jüdische Kaufmann Dymschitz abgesehen hat. Da Maria, die er eigentlich haben wollte, sich aber den Rotarmisten angeschlossen hat und somit an der Front kämpft, begnügt er sich mit ihrer Schwester Ludmilla.

Diese würde Dymschitz gerne heiraten, doch er sucht nur nach einer Liebhaberin, da er schon verheiratet ist. Ludmilla gerät in eine handgreifliche Auseinandersetzung, nachdem sie von einem korrupten Soldaten vergewaltigt wird...

"Maria" im Überblick

Maria

von Isaac Babel

Mit Ute Cremer, Kurt Ehrhardt, Hans Goguel, Sonja Karzau, Renate König, Carmen-Renate Köper, Klaus Kuntze, Franz Kutschera, Willy Leyrer u.v.a.; Übersetzung: Heddy Pross-Veerth, Bearbeitung: Artur Müller, Regie: Ludwig Cremer

Produktion: 1967

Sendezeit Mo, 22.04.2019 | 22:00 - 23:30 Uhr
Sendung MDR KULTUR "Hörspiel"
Radiosendung

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