Das Intersexualitätssymbol vereint
Das Intersexualitätssymbol vereint

Kultur & LiteraturFeature

„Mein intersexuelles Leben“

Es passiert gar nicht so selten, dass Babys bei der Geburt mit Geschlechtsmerkmalen zweier biologischer Geschlechter auf die Welt kommen. Viele Eltern entscheiden dann über das "echte" Geschlecht des Kindes, oft mit schweren Folgen für deren Zukunft.

Etwa 0,1 Prozent der deutschen Bevölkerung ist inter. Dies bezeichnet Menschen, die entweder genetisch oder anatomisch nicht eindeutig zum weiblichen oder männlichen Geschlecht zugeordnet werden können. Zu diesen Menschen gehört auch Maxi, 33 Jahre alt.

Er lebt auf einem Bauernhof in der Nähe von Krämmen, hält Schafe und Ziegen und verkauft Bio-Waren auf Wochenmärkten. 20 Jahre seines Lebens aber verbrachte er als Frau, erst mit 19 erfährt Maxi, dass sich in seinem Körper ein männlicher Chromosomensatz befindet. Als Kind wurde er operiert.

Regine Bruckmann besuchte Maxi, um ihn zu fragen, wie er damit umgeht, sich gleichzeitig zwei Geschlechtern zugehörig zu fühlen - oder ist das gar nicht so? Sie unterhalten sich über gesellschaftliche Zuordnungen und Vorentscheidungen, die ohne ihn getroffen wurden. Wie ist es, "ein intersexuelles Leben“ zu führen?

"„Mein intersexuelles Leben“" im Überblick

„Mein intersexuelles Leben“

von Regine Bruchmann

Sendezeit Di, 18.12.2018 | 19:04 - 19:30 Uhr
Sendung Kulturradio "Kulturtermin"
Radiosendung

Diese Sendung empfehlen