Am 04. November 2011 setzte NSU-Mitglied Beate Zschäpe das Wohhaus in Zwickau in Brand, wo sie mit ihren beiden Komplizen gelebt hatte
Am 04. November 2011 setzte NSU-Mitglied Beate Zschäpe das Wohhaus in Zwickau in Brand, wo sie mit ihren beiden Komplizen gelebt hatte © André Karwath

Hörspiel

NSU-Terror: "Blumen für Otello - Über die Verbrechen von Jena"

Seit die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) 2011 schlagartig Bekanntheit erlangten, sind noch viele Fragen ungeklärt - dank vernichteter Akten und schlampiger Ermittlungen. Esther Dischereits Texte zum NSU-Terror prangern das an, fragen aber auch nach dem Schicksal der Opfer.

Der Generalbundesanwalt übernahm zehn Jahre nach dem ersten rassistisch motivierten Mord am 11.11.2011 die Ermittlungen. Damit wurden die Verbrechen als Taten angesehen, die die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder gefährdeten.

Am gleichen Tag verschwanden in Bundes- und Landeskriminalämtern und den Organen des Verfassungsschutzes Akten zu diesen Verbrechen. Auf den Spuren der NSU-Mordserie sucht Esther Dischereit in einer assoziativen Szenenfolge nach den Hintergründen und fragt nach dem Schicksal der Opfer.

"Blumen für Otello " im Überblick

Blumen für Otello

von Esther Dischereit

Produktion: 2014

Sendezeit So, 01.09.2019 | 18:30 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Hörspiel"
Radiosendung

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