Die Wartelisten für Spenderorgane sind lang
Die Wartelisten für Spenderorgane sind lang © Thorben Wengert / PIXELIO

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Nur wenige Deutsche spenden Herz oder Niere, Leber oder Lunge todkranken Patienten

98 Prozent aller Deutschen würden sich zwar Organe eines Toten transplantieren lassen, allerdings besitzen nur 32 Prozent entsprechende Spenderausweise. Wie lassen sich Ängste und Vorbehalte abbauen?

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Es gibt viel mehr Kranke, die ein Spenderorgan benötigen, als zur Verfügung stehen. Auch die zukünftige potenzielle Spenderschaft ist sehr klein. Der Transplantationsskandal aus dem Jahre 2012 hat die tiefsitzende Angst vieler Menschen vor Missbrauch, Organhandel und vorzeitiger Organentnahme aufgrund falscher Diagnosen forciert.

Daraus resultieren leider bedenkliche Zahlen: 2016 gab es nur 857 Organspenden, 2011 lag die Zahl immerhin bei 1200. Wie lassen sich Ängste und Vorbehalte abbauen? Fehlt Aufklärung in den Kliniken? Oder sollte wie in Frankreich, Spanien, Italien und Österreich jeder zum potentiellen Organspender erklärt werden, es sei denn, er hat dem zu Lebzeiten widersprochen?

Im Gespräch PD Dr. med Ana Paula Barreiros, Geschäftsführende Ärztin in der Deutsche Stiftung Organtransplantation, Prof. Dr. med. Bernhard Banas, Präsident der Deutschen Transplantationsgesellschaft und Carsten Schroeder am Mikrofon.

Organspende im Überblick

Sendezeit Di, 09.01.2018 | 10:08 - 11:30 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Sprechstunde"
Radiosendung

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