Seine Musik hat reiche Einflüsse.
Seine Musik hat reiche Einflüsse. © Cornerstone / PIXELIO

JazzMusiker-Porträt

Porträt des norwegischen Geigers Erlend

Die utopische Musik von Erlend Apneseth verbindet viele Fäden. In seinem imaginären Orchester tanzt die uralte chinesische Maultrommel mit der norwegischen Fiedel und die Trommeln und Metallbecken geben dazu den Rhythmus. Manches davon erinnert an Pink Floyd in Pompeji.

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Der Hardangerfiedler Erlend Apneseth sagt über seine Musik, dass sie sich anfühlen soll wie eine Kombination aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Archaische und aktuelle Klangwelten verschmelzen miteinander, norwegischer Folk-Rock und frei Assoziiertes lassen eine neue Musik entstehen.

Das Kongsberg Jazz Festival 2019 gab die Suite "Fragmentarium" bei ihm in Auftrag. Dafür arbeitete er mit einem neuen Ensemble, das seinen experimentellen Ansatz mittrug. Über sein Instrument, die mit der Violine verwandet Kastenhalslaute, sagte er, dass die Erforschung davon eine seiner größten Inspirationen ist.

In seinem Klanglabor schafft er seine eigene Version der Klänge des Nordens. Quellen für seine Alchemie findet er in Volksmusik-Archiven. Es bleibt ein faszinierendes Geheimnis, wie der 30-jährige kompromisslose Künstler seine Musik schafft.

Porträt des norwegischen Geigers Erlend im Überblick

Sendezeit Do, 22.04.2021 | 21:05 - 22:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "JazzFacts"
Radiosendung

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