Auch in der Mitte des Lebens kann man krankhaft einsam werden
Auch in der Mitte des Lebens kann man krankhaft einsam werden © stock.xchng

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Quälendes Alleinsein - Macht Einsamkeit krank?

Anfang des Jahres wurde in Großbritannien eine "Einsamkeits-Ministerin" ernannt. Das Problem und Risikofaktor "Einsamkeit" ist schon viel länger bekannt, auch die Folgen für die Gesundheit.

Als zu Beginn des Jahres in Großbritannien eine "Einsamkeits-Ministerin" ernannt wurde, brach scheinbar ein Damm für die Berichterstattung über dieses Phänomen und die Belegbarkeit durch jüngst durchgeführte Studien.

Man muss heute nicht mehr am Ende seines Lebens stehen, um einsam zu sein. Bereits junge Erwachsene kennen das Gefühl. Und dieses wirkt sich nicht nur negativ auf die Psyche und das seelische Wohlbefinden aus, sondern auch - wie eine "echte" Krankheit - als Risikofaktor ähnlich groß wie Übergewicht und Rauchen.

Isolation und Einsamkeit sind zwar keine Krankheiten, doch Faktoren, die sich wie solche auf den Betroffenen niederschlagen können. Sie können Krankheiten und sogar einen verfrühten Tod hervorrufen, durch ein erhöhtes Stresslevel, das zu Bluthochdruck führen kann und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Höhe treibt.

"Quälendes Alleinsein - Macht Einsamkeit krank?" im Überblick

Quälendes Alleinsein - Macht Einsamkeit krank?

von Sonja Striegl

Sendezeit Fr, 07.12.2018 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

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