Die Schwierigkeit des Miteinanders
Die Schwierigkeit des Miteinanders © geralt / pixabay.com

Feature

R.E.S.P.E.K.T. 2.0

Den Respekt gegenüber anderen Menschen aufzubringen, geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Einer Ärztin oder einem Polizisten begegnen wir mit einem anderen Respekt als Menschen anderer Religionen, Herkunft oder politischer Einstellung. Wie ist die Wertschätzung in einer globalisierten Welt?

Der gegenseitige Respekt verbindet die Menschen miteinander und festigt die Gesellschaft - ist aber zugleich auch die Schleuder, die die Menschen von einander trennt.

Der Respekt wird rasch vorausgesetzt, die Schwierigkeit darin liegt eher im respektvollen Zusammenleben mit sich selbst, der Natur und Umwelt sowie den Mitmenschen. Dazu sind diese Voraussetzungen notwendig: die gesammelten Erfahrungen, Lebenseinstellungen sowie Zeit und das eigene Besinnen auf den Augenblick, um respektvoll zu sein.

Respekt ist definitorisch vielseitig, sodass er auch ungenau und gegensätzlich sein kann, wie die Angst vor einer herausfordernden Aufgabe, der Respekt vor dem Alter oder der Obrigkeit. Widersprüchlich ist es meistens auch, dass oft der Respekt eingefordert, aber nicht derselbe Respekt erwidert wird.

Daher steht die Frage im Raum, wie in einer globalen und digitalen Welt die Menschen respektvoll einander begegnen wollen, wenn die Kommunikation nur noch über die Technik und anonymisiert erfolgt?

"R.E.S.P.E.K.T. 2.0" im Überblick

R.E.S.P.E.K.T. 2.0

von Almut Schnerring, Sascha Verlan

Produktion: 2017

Sendezeit So, 14.06.2020 | 20:05 - 21:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Freistil"
Radiosendung

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