Das Akkordeon funktioniert wie eine kleine Orgel.
Das Akkordeon funktioniert wie eine kleine Orgel. © Rainer Sturm / PIXELIO

JazzBluesWeltmusik gemischt

Richard Galliano und seine "tragbare Orgel"

Bereits als Kind machte Richard Galliano das Akkordeon seines Vaters mit einem selbst gebastelten Instrument nach. Später war er fasziniert vom Jazz und begann selbst zu komponieren. Wegweisend war Astor Piazzolla. Durch ihn wurde Galliano seine amerikanischen Einflüsse los und entdeckte Neues.

Richard Galliano arbeitete mit vielen Musikgrößen zusammen und spielte Werke von Bach, Piazzolla und eigene Kompositionen. Zwischen Weltmusik, Jazz und Musette wechselt er mühelos.

Das Akkordeon, auf dem er spielt, ist eine Victoria von 1963. Seine Großmutter musste damals ein Grundstück verkaufen, um sie sich leisten zu können. Immer noch entlockt er dem Instrument lyrischen Charme und orchestrale Virtuosität.

Alle, die mit dem Akkordeon anfangen, sollten sich auch die Orgel ansehen, meint er. Immerhin sei das Akkordeon auch nur eine tragbare Orgel. Seinen 70. Geburtstag feiert er am 11. Dezember.

Richard Galliano und seine "tragbare Orgel" im Überblick

Sendezeit So, 06.12.2020 | 17:10 - 17:55 Uhr
Sendung Ö1 "Spielräume Spezial"
Radiosendung

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