Die zwei Iphigenie-Opern des Chr.?W. Glucks
Die zwei Iphigenie-Opern des Chr.?W. Glucks © Joseph Duplessis / Wikimedia Commons / Public Domain

Klassische MusikKlassik-Feature

Ritter Gluck oder: "Der Trojanische Krieg findet nicht statt"

Als mythisches Symbol des Krieges galt schon immer der Trojanische Krieg. Dieser bildet auch die Grundlage für Chr.?W. Glucks (1714-1787) Iphigenie-Opern.

Die beiden Iphigenie-Opern sind Hauptstücke und gehören zu Glucks Reformwerk. Er vereinfachte darin die musikalische Sprache und gestaltete den Melodieverlauf liedhaft, damit er die Kriegskonflikte besser darstellen konnte.

Er ließ dabei seine Iphigenie-Oper mit "Iphigenie in - Aulis" von 1774 bei Kriegsbeginn starten und mit "Iphigenie auf Tauris" von 1779 enden, wo Troja zerstört wurde.

Musikfeuilleton nimmt E.?T.?A. Hoffmans Opernwerk "Ritter Gluck" und stellt es dem Jean Giraudoux Theaterstück "Der Trojanische Krieg findet nicht statt" gegenüber. Das Werk wurde 1935 vom französischen Diplomaten und Dichter Giraudoux verfasst.

"Ritter Gluck oder: "Der Trojanische Krieg findet nicht statt"" im Überblick

Ritter Gluck oder: "Der Trojanische Krieg findet nicht statt"

von Peter Knopp

Sendezeit Fr, 02.09.2022 | 22:03 - 23:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Musikfeuilleton"
Radiosendung