Teezeremonien sind eine gute Gelegenheit für gut gemeinte Ratschläge
Teezeremonien sind eine gute Gelegenheit für gut gemeinte Ratschläge © Laura D'Alessandro/ flickr (CC BY 2.0)

Krimi

Schwarze Witwen

Drei verschrobene Cousinen halten jeden Nachmittag eine Teezeremonie ab - mit Blick auf das Gemeinschaftsgrab ihrer kurz nacheinander verstorbenen Ehemänner.

Zusammenhalt spendet den meisten Trost nach dem Abschied von Geliebten. Zusammenziehen ist noch besser. Die drei schrulligen Cousinen Alyette, Fantine und Hermance tun dies in einem alten Turm am Stadtrand. Das Schöne dabei ist die Aussicht, die sie genießen können: undzwar die auf das Gemeinschaftsgrab ihrer Ehemänner, die in seltsam nah beienander liegenden Zeiträumen verstorben sind.

Bei der nachmittäglichen Teezeremonie der drei Witwen spielen sich obskure Szenen ab. Hermance lädt eines Tages zu dieser Tradition die angeheiratete Nichte Emilie zur illustren Runde. Emilie ist verheiratet mit einem Trinker, der gewalttätig und ausfallend ihr gegenüber wird. Alyette macht Emilie eines klar: „Du bist es, die verheiratet ist, nur du. Er ist im Grunde frei geblieben.“ Und die drei Tanten haben auch eine ganz genaue Vorstellung davon, wie sich dies ändern lässt.

"Schwarze Witwen" im Überblick

Schwarze Witwen

von Francis Didelot

Mit Erika von Thellmann, Edith Heerdegen, Edda Seipel, Hannelore Hoger, Traugott Buhre, Hans Mahnke und Erna Sellmer

Produktion: 1971

Sendezeit Mo, 14.05.2018 | 21:30 - 22:30 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Kriminalhörspiel"
Radiosendung

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