Theodor Storm gilt als Vertreter des deutschen Realismus
Theodor Storm gilt als Vertreter des deutschen Realismus

Hörspiel

Storm im Exil oder Was Sie in Heiligenstadt hören wollen, müssen sie schon selber singen!

Heute wäre Theodor Storm, ein wichtiger Vertreter des deutschen Realismus, 200 Jahre alt geworden. In Erinnerung an ihn beschäftigt sich das Hörspiel mit seiner Zeit im Exil, im Heiligenstadt des 19. Jahrhunderts.

Theodor Storm lebt im Exil, weil seine Heimat Schleswig von Dänemark besetzt ist, und arbeitet als Kreisrichter.

Als vorgesetzte Behörden versuchen, die Beamten am Kreisgericht in ihrer Stimmabgabe bei der bevorstehenden Wahl zu beeinflussen, reagieren diese empört.

Zunächst sind sie zum Protest entschlossen, Storm soll den passenden Text dazu schreiben. Später ziehen die Juristen jedoch nach und nach ihre Unterstützung für das Vorhaben zurück.

Storm, der die Manipulation durch die preußische Regierung nicht hinnehmen will, schickt seinen Protest zur Veröffentlichung an die Vossische Zeitung in Berlin. Dort kommt der Brief jedoch nicht an, stattdessen wird Storm nach Schleswig ausgewiesen.

"Storm im Exil oder Was Sie in Heiligenstadt hören wollen, müssen sie schon selber singen!" im Überblick

Storm im Exil oder Was Sie in Heiligenstadt hören wollen, müssen sie schon selber singen!

von Hans-Jörg Dost

Mit Kurt Nolze, Bärbel Röh, Horst Rehberg, Michael Schweighöfer, Arno Wyzniewski u. a.

Produktion: 1990

Sendezeit Do, 14.09.2017 | 19:04 - 20:00 Uhr
Sendung WDR 3 "Hörspiel"
Radiosendung

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