Der Vintage-Gitarrenmarkt ist überhitzt.
Der Vintage-Gitarrenmarkt ist überhitzt. © Fredrik Jeppsson / freeimages.com

Musiker-Porträt

Vintage: Gitarren zwischen Wertanlage und Wahnsinn

Will man eine Stratocaster von 1964 erwerben, kann einen das schon mal 20.000 Euro kosten. Das ist das Zwanzigfache vom damaligen Neupreis. Warum kosten alte E-Gitarren gerade von Fender und Gibson so viel? Man könnte sich ja auch deutlich günstiger Neue kaufen. Sind die Alten so viel besser?

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Als der Fender Stratocaster von David Gilmour versteigert wurde, kamen 3,5 Millionen US-Dollar dabei heraus. Peter Greens und Gary Moores 59er Gibson Les Paul konnte sich Metallica-Gitarrist Kirk Hammett für etwa 2 Millionen ergattern. Das sind zwar Extremfälle, weil die Gitarren von Prominenten gespielt wurden, doch der Markt ist generell überhitzt.

Auch andere Gitarren aus den 50ern und 60ern werden teurer, auch wenn sie keine berühmte Geschichte hinter sich haben. Das liegt an der hohen Nachfrage und an dem geringen Angebot. Immer begehrter werden Vintage-Instrumente als Wertanlagen, zumindest bei Sammler_innen und Musiker_innen, die es sich leisten können.

Vintage: Gitarren zwischen Wertanlage und Wahnsinn im Überblick

Sendezeit So, 29.11.2020 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Rock et cetera"
Radiosendung

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