Hepatitis C führt im Verlauf der Krankheit zu schweren Leberschäden
Hepatitis C führt im Verlauf der Krankheit zu schweren Leberschäden © Jörg Klemme, Hamburg/PIXELIO

Gesundheit, Wellness & BeautyWissenschaft & TechnikFeature

Was darf ein Leben kosten? - Der Kampf gegen Hepatitis C

Hepatitis C soll ausgerottet werden: bis 2030 hoffen Mediziner, die Krankheit komplett beseitigt zu haben. Doch der Weg dahin ist steinig, denn die Medikamente sind extrem teuer. Das Feature in SWR2 "Wissen" thematisiert die tödliche Krankheit, die mittlerweile gut behandelbar ist.

Unter chronisch und oft tödlich verlaufender Hepatitis C leiden in Deutschland 300.000 - weltweit gar 70 Millionen - Menschen. Seit 2014 ist die Viruserkrankung mit neuen Medikamenten heilbar, fast ohne Nebenwirkungen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will Hepatitis C deshalb bis 2030 ausrotten. Doch die Hürden sind hoch: Zum einen sind die meisten Infizierten, darunter Drogenkonsumenten und Gefängnisinsassen, nicht diagnostiziert; zum anderen sind die Medikamente extrem teuer.

Viele Patienten bleiben unbehandelt, während Pharmakonzerne zweistellige Milliardenbeträge jährlich mit Hepatitis-C-Tabletten verdienen. Experten sprechen von schweren Menschenrechtsverletzungen - auch in deutschen Gefängnissen.

"Was darf ein Leben kosten? - Der Kampf gegen Hepatitis C" im Überblick

Was darf ein Leben kosten? - Der Kampf gegen Hepatitis C

von Thomas Kruchem

Sendezeit Di, 12.12.2017 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

Diese Sendung empfehlen