Der Irakkrieg schien ob der kurzen Dauer ewig zu währen
Der Irakkrieg schien ob der kurzen Dauer ewig zu währen © Barun Patro / freeimages.com

Hörspiel

Was ich vom Irak hörte

Kriege scheinen in der Natur des Menschen zu liegen. Der zweite Irakkrieg endete 2003 nach 43 Tagen – mit 641.000 Toten.

Massenvernichtungswaffen. Sie waren der Grund für den zweiten Irakkrieg. Obwohl sie nie jemand gesehen hat. Argumentativ schaukelte die USA die Stimmung aber so sehr hoch, dass nach 43 Tagen 641.000 Menschen tot waren. 4.000 US-Soldaten, 37.000 irakische Soldaten und 600.000 Zivilisten. Aber 2003 markierte nicht das Ende einer grusamen Zeit, sondern den Anbruch acht weiterer, in denen der Irak besatzt wurde.

Der amerikanische Essayist Eliot Weinberger rekonstruiert den Hergang des US-politischen Vorgehens. Anhand von Statements zeigt er auf, wie sich die USA in Kriegsstimmung brachten und welche Argumentationslinien sie verfolgten. Augenzeugenberichte kontrastieren diese mit der grausamen Wirklichkeit des tatsächlichen Kriegs.

"Was ich vom Irak hörte" im Überblick

Was ich vom Irak hörte

von Elliot Weinberger

Mit Matthias Bundschuh, Stephanie Eidt, Martin Engler und Corinna Kirchhoff

Produktion: 2019

Sendezeit Fr, 18.01.2019 | 22:04 - 23:04 Uhr
Sendung Kulturradio "Hörspiel"
Radiosendung

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