Das Vermächtnis von Mariss Jansons
Das Vermächtnis von Mariss Jansons © Ron Pacheco / pixabay.com

Klassik-Konzerte & Oper

Zum 1. Todestag von Mariss Jansons

Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen als der lettische Stardirigent Mariss Jansons verstarb und die Musikwelt in Schockzustand versetzte. Der Dirigent wurde 76 Jahre alt.

Jansons Tod war besonders für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein herber Verlust. Es führte beim Orchester zu Bestürzung und tiefer Trauer.

Seit 2003 war Jansons ihr fünfter Chefdirigent. Zusammen mit dem BRSO ging er gerne auf Tour, um der Welt ihre gemeinsame Arbeit zu präsentieren. Ihr letzter Auftritt war im Herbst 2019.

Doch von den zehn geplanten Konzerten konnte er schließlich nur noch an sechs Veranstaltungen teilnehmen. Daher wurde sein letztes Konzert am 8. November 2019 in der New Yorker Carnegie Hall zu seinem Erbe.

Für den Oboisten Tobias Vogelmann steht diese Tournee für eine schmerzliche Erinnerung. Denn Jansons plagte sich durch die Anspielproben. Die Orchestermitglieder ahnten schon damals, dass sie nicht mehr viel Zeit miteinander hatten und anscheinend Jansons ebenso.

Seine Konzerte wie die Vier sinfonischen Zwischenspiele aus Strauss Bürgerlichen Komödie "Intermezzo" und Brahms imposante Vierte Symphonie bringen noch einmal die gefühlvolle Intensität seiner Konzerte in Erinnerung. Zum Gedenken an den Stardirigenten Mariss Jansons präsentiert die Sendung zu seinem ersten Todestag den unvergessenen Konzertmitschnitt aus New York.

"Zum 1. Todestag von Mariss Jansons" im Überblick

Zum 1. Todestag von Mariss Jansons

von Strauss, Brahms

Mit Leitung: Mariss Jansons

Carnegie Hall, New York

8. November 2019

Sendezeit Di, 01.12.2020 | 20:05 - 22:00 Uhr
Sendung BR-KLASSIK "Konzert"
Radiosendung

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