Vielen bleibt nichts übrig außer die Flucht
Vielen bleibt nichts übrig außer die Flucht © Barun Patro/stock.xchng

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Zwischen Sehnsucht und Angst - Syrische Flüchtlinge im Libanon

Viele Flüchtlinge aus Syrien kommen in den Libanon. Dort finden sie aber kaum Unterstützung, leben in Zelten und müssen schwarz arbeiten. Trotzdem ist ihre Situation besser als in ihrem Heimatland.

Eineinhalb Millionen Syrer sind bereits vor dem Krieg in den Libanon geflohen. Inzwischen ist jeder Fünfte ist dort ein Flüchtling. Von dem hochverschuldeten libanesischen Staat können die Gestrandeten kaum Unterstützung erwarten.

Deshalb versuchen viele Männer wie Muhammad, mit Gelegenheitsjobs ihre Familien über Wasser zu halten. Aber es gibt wenige Angebote, und manchmal werden die syrischen Aushilfen um ihren Lohn betrogen. Viele Flüchtlinge leben in Zelten nah an der syrischen Grenze. Wenn sie krank werden, sind sie auf westliche NGOs angewiesen. Trotzdem bleiben sie im Libanon, denn die Lage in Syrien ist viel zu unsicher.

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Zwischen Sehnsucht und Angst - Syrische Flüchtlinge im Libanon

von Margarete Blümel

Sendezeit Mo, 11.02.2019 | 15:05 - 15:30 Uhr
Sendung SWR2 "Leben"
Radiosendung

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