Kübra Gümüsay ist eine bekannte Netzaktivistin und Journalistin
Kübra Gümüsay ist eine bekannte Netzaktivistin und Journalistin © Bild: rbb/Mareike Maage

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"Zwischen Sprache und Sein" von Kübra Gümüsay - Die Emanzipation des Gutmenschen

Kübra Gümüday tritt schon länger gegen den Hass an und versprüht das beste Gegenmittel: Liebe. Nun versucht sie Konstruktivität in einen erhärteten Diskurs zu bringen, indem sie die sogenannten "Gutmenschen" ermutigt, sich zu emanzipieren und konstruktive Diskurse anzustoßen.

Statt nur noch auf Hass, reaktionäres Denken zu reagieren, nimmt Kübra Gümüsay das Mikrophon zur Hand und organisiert neue Lösungen. Und Liebe.

Letztes Jahr kündigte die Journalistin und Aktivistin Kübra Gümüsay ihren Job als intellektuelle Putzfrau, die Sexisten, Rassisten und Islamisten hinterherräumt. Ein Job, den sie so nie angenommen hatte, aber jahrelang trotzdem nachging. Statt reaktiv zu handeln, auf Hass zu reagieren, rief Gümüsay dazu auf, Liebe zu organisieren.

Eine Kultur zu entwickeln, die kritisch diskutiert und konstruktiv bleibt. Eine Kultur, die von Respekt geprägt ist. Inspiriert von ihrem Aufruf stellte die re:publica, Europas größter Netzkongress, in diesem Jahr die Konferenz unter das Thema "Love Out Loud."

Dort hielt Gümüsay der Gesellschaft erneut einen Spiegel vor: Statt sich der Diktatur der Inhalte durch Rechtspopulisten hinzugeben, sollten sich die sogenannten "Gutmenschen" um eigene Inhalte bemühen - eine eigene Agenda setzen, eigene Diskurse anstoßen. Konstruktive Maßstäbe setzen, um so die Gesellschaft mitzugestalten - und sich damit vom Ton und der Form der Rechtspopulisten zu emanzipieren.

""Zwischen Sprache und Sein" von Kübra Gümüsay - Die Emanzipation des Gutmenschen" im Überblick

"Zwischen Sprache und Sein" von Kübra Gümüsay - Die Emanzipation des Gutmenschen

von Kübra Gümüsay

Sendezeit So, 13.08.2017 | 23:04 - 23:30 Uhr
Sendung Kulturradio "ARD Radiofestival: Radio Lab"
Radiosendung

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