Die Band Foals vereint Indie und Math Rock, Dance Punk und New Rave in ihrer Musik
Die Band Foals vereint Indie und Math Rock, Dance Punk und New Rave in ihrer Musik © Warner Music

Alternative & IndieMusiker-Porträt

Episches Feingefühl: Die englische Band Foals

Kaum eine Band bringt zurzeit Hirn und Bauch, Experiment und Pop-Sensibilität so geschickt zusammen wie Foals. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres dritten Albums "Holy Fire" im Februar läuft es für die Gruppe aus Oxford besser als je zuvor: ausverkaufte Hallen und hohe Chartplatzierungen.

Beim Namen Oxford denkt man logischerweise zuerst an die berühmte Universität in England. Aber auch zwei der intellektuellsten britischen Rockbands kommen aus Oxford.

Keine geringeren als die Helden des Alternative Rock Radiohead und Foals. Radiohead waren in den 90er Jahren auf dem Gipfel ihres Schaffens. Die Gruppe Foals ist eine ganze Generation jünger und hat ihr vorhandenes Potenzial wohl noch nicht ausgeschöpft.

Kürzlich ist das dritte Album "Holy Fire" erschienen. Es wurde von zwei renommierten Produzenten, Flood und Alan Moulder produziert, die beide gern einen epischen Sound pflegen. Die Produktion verleiht der Musik der Foals einen verführerischen Charme. Die Band hat nun mehr Glanz bekommen, ohne die Kitschgrenze zu überschreiten.

Foals wurden bereits 2005 gegründet, aus den Resten dreier anderer Bands: The Edmund Fitzgerald, Youthmovies und Face meets Grill, die alle mehr oder weniger erfolglos blieben. Sie spielten Indie Rock, Math Rock und Dance Punk - Stilrichtungen, die man heute auch in der Musik von Foals noch wiederfindet. Hinzu kommen elektronische Einflüsse, die aus Foals eine tanzbare Angelegenheit machen.

Die Band ist momentan kommerziell erfolgreicher als jemals zuvor. "Holy Fire" verkaufte sich grandios und die Deutschlandtournee fand in bis zum Rand gefüllten Hallen statt.

Foals im Überblick

Sendezeit So, 23.06.2013 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Rock et cetera"
Radiosendung