Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord?
Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? © stock.xchng

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"Hurra, wir haben nicht versagt!" - Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden

Der US-amerikanische Jurist Benjamin Ferencz war Chefankläger im Einsatzgruppen-Prozess im Rahmen der Nürnberger Prozesse. Im Verlauf der Jahre hat er nicht aufgehört, gegen Kriegsverbrechen zu kämpfen. 2011 eröffnete er die Anklage gegen den kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga.

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Bis heute setzt sich der einstige Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppenprozesses für das Völkerrecht ein. Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord?

Für Benjamin Ferencz ist die Antwort ein klares Ja. Als 27-jähriger war er Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppenprozess.

64 Jahre später hielt er das Schlussplädoyer der Anklage im ersten Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Auch mit 95 Jahren kämpft Ferencz unbeirrt weiter - inzwischen mit vielen Gleichgesinnten an seiner Seite wie dem Anwalt Wolfgang Kaleck oder Fatou Bensouda, der Chefanklägerin des IStGH.

""Hurra, wir haben nicht versagt!" - Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden" im Überblick

"Hurra, wir haben nicht versagt!" - Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden

von Beate Ziegs

Mit Tatja Seibt, Felix von Manteuffel, Stefan Kaminski, Maria Hartmann

Produktion: 2015

Sendezeit Mi, 25.01.2017 | 00:05 - 01:00 Uhr
Sendung Deutschlandradio Kultur "Feature"
Radiosendung

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