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Liebe und Schmerz - Was wird in uns wach durch den anderen?
Liebe und Schmerz liegen dicht beieinander - oft zu dicht. Liebesglück wandelt sich in Leid, die umgekehrte Variante kommt eher selten vor. Das ist der Stoff, aus dem Filme, Bücher, Songs gemacht sind. Sie behandeln die verschiedensten Liebesideale - genauso wie diese "Lange Nacht".
Liebe und Schmerz werden in einem Atemzug genannt - als Hauch oder erschöpfter Seufzer. Sie scheinen zusammengewachsen zu sein wie Zwillinge - oder wie Feinde, die sich brauchen.
Als Gradmesser für die Liebe gilt Leid. Film, Literatur und Musik leben von dieser Verbindung: unerfüllt lieben, zu sehr lieben, liebend zugrunde gehen, gar nicht lieben können. Die "Lange Nacht" sucht nach den Szenarien verschiedener Liebesideale - von der romantischen Verschmelzung über gepflegten Genuss bis zum bindungslosen Sex.
Wie begegnet man der existenziellen Angst vor der Einsamkeit? Die "Lange Nacht" fragt nach Liebeserfahrungen und deren Ursprüngen in der Kindheit, nach den Rollen von Liebe und Schmerz zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen.
Die Schriftstellerin Connie Palmen spricht über Faszination und Verhängnis symbiotischer Liebe. Wie nah können sich zwei Menschen kommen? Was wird in uns wach durch den anderen, durch Liebe und Schmerz?
Liebe und Schmerz im Überblick
| Sendezeit | Sa, 22.06.2013 | 00:05 - 03:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Lange Nacht" |