
Kultur & Gesellschaft
Mark Twain - Ein Yankee aus Connecticut begründet die amerikanische Literatur
"Vorher gab es nichts. Danach hat es nichts gleich Gutes gegeben." Das sagte einst Ernest Hemingway über Mark Twain, nachdem er "Huckleberry Finn" kennengelernt hatte. In dieser "Langen Nacht" wird das Leben und Werk des volkstümlichen Literaten ausführlich gewürdigt.
Mark Twain, geboren 1835 als Samuel Langhorne Clemens, arbeitete unter anderem als Schriftsetzer, Schiffssteuermann, Goldgräber, Klatschreporter und Reiseschriftsteller. Auch übersetzte er den "Struwwelpeter" ins Englische.
Berühmt wurde Twain vor allem durch seine zwei Bücher "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn", in denen er die eigene Kindheit an den Ufern des Mississippi verarbeitete.
Über Letzteres urteilte Ernest Hemingway, dass die gesamte amerikanische Literatur von ihm abstamme: "Vorher gab es nichts. Danach hat es nichts gleich Gutes gegeben."
Doch blieb der Autor vor geschäftlichen und privaten Rückschlägen nicht verschont. So trieb ihn die Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine in den Bankrott. Zudem musste er verkraften, dass die Ehefrau und drei seiner vier Kinder vor ihm starben.
Die "Lange Nacht" über Mark Twain würdigt ausführlich Leben und Werk des volkstümlichen Literaten, in dessen Biografie sich die Zwiespältigkeit eines ganzen Zeitalters spiegelt.
Nach hundert Jahren Wartezeit wird mit der Veröffentlichung von "Meine geheime Autobiographie" im vergangenen Jahr zudem ein tiefer Einblick in das Leben von Mark Twain gewährt.
Mark Twain im Überblick
| Sendezeit | Sa, 25.05.2013 | 00:05 - 03:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Lange Nacht" |