Antifeminismus macht sich mittlerweile nicht nur im Internet breit
Antifeminismus macht sich mittlerweile nicht nur im Internet breit © Annabel_P / pixabay.com

FeaturePolitik

Maskuline Muskelspiele - Über die Gefahren des Antifeminismus

Die Bundesfamilienministerin fordert eine eigene Männerpolitik. Lifestyle-Magazine und öffentliche Tagungen beschäftigen sich mit einer vermeintlichen feministischen Verschwörung. Sogenannte "Maskulisten" betreiben Meinungsmache im Netz. Gefahr oder vorübergehender Trend?

Nach den Attentaten in Oslo und auf der Insel Utøya im Sommer 2011 verfolgt die norwegische Polizei eine Spur im Internet: Sie führt von Anders Breivik zu dem antifeministischen Blogger "Fjordman", der auch in Deutschland Follower hat.

Sie nennen sich "Maskulisten" und haben sich inzwischen über die Bewertung von Breiviks Terroranschlägen zerstritten.

Dennoch gewinnen sie an Einfluss. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordert eine eigene Männerpolitik, Lifestyle-Magazine und öffentliche Tagungen interessieren sich für eine vermeintliche feministische Verschwörung.

Welche Gefahren erwachsen aus den virtuellen Attacken der Maskulisten für die reale Sicherheit in Deutschland?

"Maskuline Muskelspiele - Über die Gefahren des Antifeminismus für die Demokratie" im Überblick

Maskuline Muskelspiele - Über die Gefahren des Antifeminismus für die Demokratie

von Ralf Homann

Produktion: 2013

Sendezeit Mi, 22.05.2013 | 15:00 - 16:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Feature"
Radiosendung