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Raketensommer '83 - Analyse eines Alptraums
1983 war ein heißer Sommer im Kalten Krieg. Die Friedensbewegung war auf ihrem Höhepunkt. Überall wurde gegen den NATO-Doppelbeschluss und die Stationierung der US-Pershing-Raketen in Europa demonstriert. Friedlich mit Menschenketten und Mahnwachen, aggressiver mit Sitzblockaden und Hungerstreiks.
Für die europäische Friedensbewegung standen die Uhren eine Minute vor Zwölf. Aus geopolitischem Überdruck oder aus Versehen konnte schon heute oder morgen der finale Weltbrand ausbrechen.
US-amerikanische Pershing-Raketen, stationiert in Europa, gegen sowjetische SS 20. Demonstrationen, Hungerstreiks, Mahnwachen überall in Europa.
Der Autor besuchte in jenem "Raketensommer" 1983 zahlreiche Brennpunkte des Protests, fuhr mit einem US-Raketen-Konvoy durch die Schwäbische Alb, debattierte mit Soldaten, erlebte die Friedensbewegung.
Nach dem Ende des Kalten Krieges blickt er zurück. War das alles nur ein böser Traum, damals? Überreaktion? Was hat die Friedensbewegung eigentlich bewirkt?
"Raketensommer '83" im Überblick
Raketensommer '83
von Helmut Kopetzky
Produktion: 1998
| Sendezeit | So, 23.06.2013 | 16:00 - 17:00 Uhr |
| Sendung | radio3 "Feature" |
