Persönliche, berufliche und gesellschaftliche Veränderungen bedrohen die anfangs harmonisch erschienene Ehe von Otto und Sophie
Persönliche, berufliche und gesellschaftliche Veränderungen bedrohen die anfangs harmonisch erschienene Ehe von Otto und Sophie © Omar Franco / freeimages.com

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"Was am Ende bleibt" - Trügerische Idylle einer fragilen Ehe | Teil 1 von 15

Teil 1/15 | Otto und Sophie Bentwood führen nach außen eine harmonische Ehe. Sie leben in einem hübschen Backsteinhaus im New Yorker Bezirk Brooklyn, sind kinderlos aber gut situiert. Doch ein kleiner Vorfall, der Biss einer streunenden Katze, tritt die Ängste des Paares los und enthüllt die Fragilität der Ehe.

Otto, ein Anwalt, und Sophie, eine Drehbuchautorin, in New York, haben sich in ihrer Ehe und ihrem Mittelstandswohlstand eingerichtet. Doch das hat keinen Bestand.

Persönliche, berufliche und gesellschaftliche Veränderungen, die keineswegs bedrohlich, sondern eher das sind, was jeder im Laufe seines Lebens erfährt, wirken auf beide tiefgreifend verstörend. Otto und Sophie fallen in Verzweiflung, weil sie über keine Mittel gegen die Verstörungen verfügen.

Das erzählt Paula Fox in einer nüchternen, distanzierten Sprache, die das Innenleben der Eheleute umso deutlicher mitfühlen lässt.

"Was am Ende bleibt" erschien 1971 und wurde nach dreißig Jahren wiederentdeckt und in den USA als eines der wichtigsten Werke der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gefeiert. Der Roman könnte durchaus als moderner Klassiker bezeichnet werden.

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