In Babyn Jar in Kiew wurden jüdische Deportierte mit Kugelhagel hingerichtet
In Babyn Jar in Kiew wurden jüdische Deportierte mit Kugelhagel hingerichtet © Rudolf Breslauer / Wikimedia Commons / Public domain

Hörspiel

Babyn Jar: 1941 | Teil 2 von 2

Teil 2/2 | 1941 geschah im Tal Babyn Jar, der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Massaker, das von der Wehrmacht verübt wurde und in Deutschland allerdings unbekannt ist. Das Dokumentarhörspiel "Babyn Jar" klärt auf.

Der Massenmord im Tal Babyn Jar zählt zu den größten Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges, dass der Nationalsozialismus an Menschen verübt hat. Die Wehrmacht richtete 33.000 jüdische Kinder, Männer und Frauen zwischen den 29. und 30. September 1941 mit einem Kugelhagel hin. Ein Holocaust-Massaker durch die Kugel!

Briefe, Tagebücher, Befehle, Interviewaufzeichnungen, autobiografische Texte, Zeugenaussagen und Sitzungsprotokollen lieferten für das Hörspiel die Grundlage. Diese Originaldokumente zeugten von einem unfassbaren menschlichen Leid. Das Hörstück lässt Opfer und Täter zu Wort kommen, um alle Perspektiven in einer kontrastreichen Diskussion sichtbar zu machen.

"Babyn Jar" im Überblick

Babyn Jar

von Fabian von Freier, Andreas von Westphalen

Mit Manuela Alphons, Wolf Aniol, Susanne Barth, Mark Oliver Bögel, Therese Dürrenberger, Angelika Fornell, Johanna Gastdorf, Walter Gontermann, Andreas Grothgar, Nicola Gründel

Produktion: 2023

Sendezeit So, 10.09.2023 | 18:20 - 20:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Hörspiel"
Radiosendung