Nach der Wende erlebten Künstler_innen viele Herausforderungen.
Nach der Wende erlebten Künstler_innen viele Herausforderungen. © Lear 21 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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Beitritte - Drei ostdeutsche Komponisten erfahren die Deutsche Einheit

Als die DDR vor 30 Jahren fiel, mussten sich Komponist_innen in der Bundesrepublik vielen Herausforderungen stellen. Einige konnten sich in neue Spielräume entwickeln, doch alle mussten sich in einer komplett anderen Gesellschaft zurechtfinden, sich in dieser behaupten und orientieren.

In Frank Kämpfers Sendung kommen drei ostdeutsche Künstler zu Wort, die ihre Erfahrungen aus den Jahren des Umbruchs teilen. Heute, zehn Jahre nach Aufnahme, ist ein neuer Blick auf ihre Geschichten möglich.

Georg Katzer kommt aus Berlin-Zeuthen und engagierte sich beim 1989er Herbst. Später wurde er Vizepräsident des Deutschen Musikrats und war hin und wieder mit einer großen musikalischen Arbeit zu Gange.

Walter Thomas Heyn aus Leipzig leitete nach der Wende den Verlag Neue Musik in Berlin. In den 80er-Jahren schrieb er hauptsächlich Opern, nach der Umbruchzeit wechselte er zu Chansons.

Der dritte im Bunde ist Bernd Franke aus Weißenfels. Er war 1989 in Tanglewood bei Leonard Bernstein, was ihm viele internationale Kontakte einbrachte.

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Beitritte - Drei ostdeutsche Komponisten erfahren die Deutsche Einheit

von Frank Kämpfer

Produktion: 2009

Sendezeit Sa, 19.09.2020 | 22:05 - 22:50 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Atelier neuer Musik"
Radiosendung

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