Ein Erdbeben der Stärke 9,1, eine 20 Meter hohe Welle, und etwa 230.000 Opfer. Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 trifft insgesamt 14 Länder und ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen der Geschichte. Bei vielen Menschen haben sich die Bilder der Zerstörung von damals eingebrannt. Wir haben mit Überlebenden und Angehörigen gesprochen, um von ihnen zu erfahren, wie sie den schicksalhaften Tag vor 20 Jahren erlebt haben und wie er ihr weiteres Leben beeinflusst hat, haben mit Einheimischen, Touristen, sowie Wissenschaftlern gesprochen. Wie hat sich das Frühwarnsystem seitdem verbessert? Könnte so etwas heute noch einmal passieren?Dafür waren die ARD-Südostasien-Korrespondentinnen Jennifer Johnston und Christiane Justus aus dem Studio Singapur und ARD-Korrespondent Peter Hornung aus dem Studio Neu Delhi in Banda Aceh in Indonesien und in Khao Lak in Thailand unterwegs, sowie in Sri Lanka.
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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Folge vom 10.01.202520 Jahre nach der Tsunami-Katastrophe
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Folge vom 27.12.2024Drogen, Obdachlosigkeit, Höchstpreise: Was läuft schief an der US-Westküste?Der Kontrast könnte in vielen Städten an der US-Westküste nicht größer sein: auf der einen Seite ultrareiche Tech-Millionäre, Innovation und Glamour. Auf der anderen Menschen, die in den Straßen an einer Überdosis sterben, verwahrloste Innenstädte, Zeltstädte mit obdachlosen Menschen. In Westküstenstädten wie Portland, San Francisco oder Los Angeles nehmen die Probleme scheinbar zu, ohne dass es gute Lösungen von den mehrheitlich demokratisch geführten Städten und Bundesstaaten gibt. Die beiden ARD-Korrespondenten für die US-Westküste, Nils Dampz und Katharina Wilhelm berichten über den Kontrast zwischen Arm und Reich in der Tech-Metropole San Francisco und blicken nach Portland, wo das liberalste Drogengesetz der USA eingeführt wurde - und krachend scheiterte.
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Folge vom 20.12.2024Das Experiment: Bangladesch nach der Juli-RevolutionAm 5. November waren es genau drei Monate, seit Bangladeschs Autokratin Sheikh Hasina aus dem Amt gejagt wurde - nach wochenlangen Protesten im ganzen Land. Nur drei Monate, so hieß es Anfang August, solle die neu eingesetzte Übergangsregierung das Land führen und dann den Weg zu demokratischen Wahlen frei machen. Doch schnell wurde klar: Drei Monate reichen nicht, um das Land auf einen neuen Kurs zu bringen. Durch eine Regierung, die aus einer bunten Mischung aus Experten, Beamten, Aktivisten und Studenten besteht: Frauen und Männer, die angetreten sind, unter Führung von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ein neues, freies Bangladesch zu schaffen. Ein Experiment, von dem man nicht weiß, ob es gelingt. ARD-Südostasien-Korrespondentin Charlotte Horn berichtet.
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Folge vom 13.12.202480 Jahre Ardennenschlacht - als der Krieg nach BelgienVor 80 Jahren versuchen Hitler und seine Generäle, die drohende Niederlage im Zweiten Weltkrieg noch abzuwenden - durch eine Offensive in den ostbelgischen Ardennen. Die Alliierten wehren den Angriff in wochenlangen Kämpfen unter schweren Verlusten ab. Die Narben in der belgischen Landschaft sind immer noch sichtbar. Auch die Wunden in den Seelen der betroffenen Menschen verheilen nur langsam. ARD-Korrespondent Jakob Mayr hat sich auf Spurensuche begeben.