Auf der Weltkarte sind es nur ein paar Punkte mitten im Meer, doch zu entdecken gibt es im Königreich Tonga trotzdem jede Menge. Tonga liegt im Südpazifik und hat rund 100.000 Einwohner*innen und einen Unterwasservulkan, von dem die Welt vor nicht allzu langer Zeit vielleicht schon mal etwas gehört hat. Von den 170 Inseln Tongas sind nur 36 bewohnt. ARD-Korrespondentin Kathrin Erdmann hat zwei besucht.
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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Folge vom 05.04.2024Hüftgold und eine Matte um die Taille - das Königreich Tonga
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Folge vom 29.03.2024Oase des Orients ? Oman zwischen Tradition und ModerneFür viele Touristen gilt Oman als eine Art Geheimtipp. Denn während etliche Länder der arabischen Welt von Krisen und Krieg geprägt sind, herrscht in dem Sultanat seit rund fünf Jahrzehnten Frieden. Mit Hilfe der Einnahmen aus der Erdölförderung ließ der einstige Monarch Sultan Qaboos Schulen, Universitäten und Krankenhäuser errichten, baute das Strom- und das Straßennetz aus. Dabei behielt der Sultan aber auch die Traditionen des Landes im Blick. Was auch heute noch gilt. Anne Allmeling über den Oman zwischen Tradition und Moderne.
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Folge vom 28.03.2024Wasser-Krise in Johannesburg: Südafrikas Millionenmetropole sitzt auf dem TrockenenSchon lange leiden die Menschen in Südafrika darunter, dass jeden Tag stundenlang der Strom abgeschaltet wird. Seit einiger Zeit fällt jetzt zusätzlich immer wieder auch das Wasser aus. Im März waren ganze Stadtviertel in Johannesburg für zehn Tage und länger von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Um die größte Not zu lindern, hat der Staatsbetrieb ?Johannesburg Water? 35 Tanklaster im Einsatz ? ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Folgen des Wassermangels sind immens. Unternehmen müssen die Produktion drosseln, Dienstleister ihre Arbeit einstellen, Schulen die Kinder nach Hause schicken. Private Haushalte sind gezwungen, nach Alternativen zu suchen. Trinkwasser aus dem Supermarkt wird zum Zähneputzen genutzt, die Toilette mit Wasser aus Swimming-Pools gespült. Wer es sich leisten kann, lässt sich im Garten einen Brunnen graben. Die Gründe für die Wasserkrise sind (wie bei der Stromkrise) hausgemacht: Die Infrastruktur ist marode, die Korruption grassiert. Dazu kommen Sabotage und viel kriminelle Energie. Die Menschen sind zunehmend genervt - und machen die Regierungspartei ANC für die Missstände verantwortlich, wie Stephan Ueberbach aus Johannesburg berichtet.
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Folge vom 14.07.2023Paradies mit Makeln – Kaschmir in Zeiten von Indiens G20-PräsidentschaftKaschmir ist ein Gebiet, das seit über 75 Jahren zwischen Indien, Pakistan und der Volksrepublik China aufgeteilt ist. Gerade das indische "Unionsterritorium Jammu und Kaschmir” machte in den vergangenen Jahren immer wieder von sich reden - durch Terroranschläge, Verhaftungen und vor allem durch die Aufhebung des Autonomiestatus durch die indische Zentralregierung im Jahr 2019. Jetzt im Rahmen von Indiens G20-Präsidentschaft scheint etwas in Bewegung zu kommen: Erstmals seit Jahren durften ausländische Journalisten wieder nach Kaschmir reisen, darunter auch ARD-Korrespondent Peter Hornung. Die indische Seite bemühte sich, Kaschmir als attraktives Reiseziel zu bewerben. Dennoch ließ sich kaum verhehlen, dass unter einer glänzenden Oberfläche Unzufriedenheit, Verzweiflung und gar Wut zu finden sind.