Mehr als 50 Jahre bekämpften sich in Kolumbien in einem blutigen Konflikt staatliche Streitkräfte, linke Guerillagruppen und rechte Paramilitärs. Mehr als 220 000 Menschen kamen in dieser Zeit ums Leben. 2016 einigten sich nach langen Verhandlungen die Regierung und die FARC-Guerillagruppe auf einen Friedensvertrag. Gut 5 Jahre danach herrscht in Kolumbien ein brüchiger Frieden.
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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Folge vom 21.01.2022Brüchiger Frieden - Kolumbien 5 Jahre nach dem Friedensvertrag
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Folge vom 14.01.2022Steuermilliarden im Pulverschnee - Das besondere Flair der PyrenäenDie Pyrenäen sind nicht einfach nur eine Bergkette, die Spanien von Frankreich trennt. Sie sind ein Ort voller Kuriositäten: In einem Tal sprechen die Bewohner eine eigene Sprache, die es sogar zur Amtssprache in Katalonien geschafft hat. An anderer Stelle liegt eine spanische Kleinstadt wie eine Exklave in französischem Territorium. Und das Fürstentum Andorra ist als Steuer-, Shopping- und Skiparadies ein Kuriosum für sich.
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Folge vom 07.01.2022Gekauftes Paradies...? - Die jemenitische Insel SokotraDie Insel Sokotra im Golf von Aden gilt wegen ihrer Flora und Fauna als Paradies. Doch dieses Paradies ist bedroht. Sokotra gehört zum Jemen, wo seit Jahren Krieg herrscht. Das UNESCO-Weltnaturerbe ist nicht Kampfgebiet, steht aber unter starkem Einfluss von Parteien, die in den brutalen Bürgerkrieg verwickelt sind. Vor allem die geostrategische Lage der Insel weckt Begehrlichkeiten jener, die im Krieg auf dem Festland involviert sind.
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Folge vom 30.12.2021Dagestan - Zwischen Trend und TraditionDagestan bedeutet Bergland. Aber die wenigsten denken an atemberaubende Landschaften, wenn sie den Namen der russischen Teilrepublik im Nordkaukasus hören. Die Folgen der Tschetschenienkriege, islamistischer Terror und Polizeigewalt - sie haben das Bild Dagestans als Russlands unruhigste Region geprägt. Dieses Image versucht Dagestan nun abzulegen. Vor allem durch den Tourismus.