Christoph Willibald Glucks "Alceste" in der Aufführung
Christoph Willibald Glucks "Alceste" in der Aufführung © Joseph Duplessis / Wikimedia Commons / Public Domain

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Christoph Willibald Gluck: "Alceste"

Gluck reformierte die Oper im 18. Jahrhundert und sah den Ursprung der Oper im antiken Theater. Seine Wiener Reformopern beinhalten das antike Ehedrama "Alceste", welches er für die Pariser Oper überarbeitete. Die legendäre Aufführung in Stuttgart basiert auf dieser Fassung von 1776.

Christoph Willibald Gluck war im 18. Jahrhundert nicht nur ein bedeutender Komponist, sondern auch ein großer Reformer der Oper. Seine Reformen zielten darauf ab, den ursprünglichen Charakter der Oper wiederherzustellen.

Gluck sah den Ursprung der Oper im antiken Theater und setzte sich in seinen Wiener Reformopern mit diesem Erbe auseinander. Eines seiner Werke war das antike Ehedrama "Alceste" nach der Tragödie des Euripides. Für die Pariser Oper im Palais Royal überarbeitete er das Werk im Jahr 1776. Diese bearbeitete Fassung bildete die Grundlage für die legendäre Aufführung in der Regie von Jossi Wieler an der Staatsoper Stuttgart im Jahr 2006.

"Christoph Willibald Gluck: "Alceste"" im Überblick

Christoph Willibald Gluck: "Alceste"

von Gluck

Mit Leitung: Constantinos Carydis/ Catherine Naglestad als Alceste; Donald Kaasch als Admète

Sendezeit So, 01.10.2023 | 20:03 - 23:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Oper"
Radiosendung