Ob Sportclub, Feuerwehr, Musikverein oder Dorfgemeinschaft - Vereine prägen das Leben vieler Menschen, auch im Norden. Und deshalb haben wir für unsere NDR-Publikumsaktion in diesem Jahr Menschen gesucht, die in ihrem Verein Brücken zwischen den Generationen schlagen, den Norden lebenswert machen. Die konnten sich bei uns bewerben und jetzt stellen wir ihnen diese Vereine, Gruppen und Initiativen vor. Bis zum 14. Juni berichten wir auf allen NDR-Kanälen im Radio, im Fernsehen, online und heute im NDR Info Thema: VEREINt im Norden, was Menschen zusammenbringt.Wir stellen einen Schwimmgruppe für behinderte und nicht-behinderte Menschen in Hagen am Teutoburger Wald vor, einen Verein in Hamburg, in dem Menschen aller Altersgruppen zusammenkommen, um zu tüfteln, zu lernen und ihr Wissen weiterzugeben. Und Bierbrauer in Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern, die heute einen Verein gründen.Eine aktuelle #NDRfragt-Umfrage zeigt: Die große Mehrheit hält Vereine für unverzichtbar. Aber gleichzeitig steht die Vereinslandschaft vor Herausforderungen: Es fehlt Nachwuchs insbesondere im Ehrenamt."In den vergangenen fünf Jahren, also in den Zeiten von Corona, seien knapp zwei Millionen Menschen verloren gegangen im Ehrenamt", sagt Jan Holze gesprochen Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Um wieder mehr Menschen dafür zu gewinnen, müssten Politik und Vereine bürokratische Lasten abschaffen. Vereinsleben sei auch wichtig für die Demokratie. Das bewiesen auch wissenschaftliche Studien.Weitere Informationen:Jarmener Bürgermeister zu Vereinen: "Es braucht engagierte Menschen"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3281384.htmlVereine und Ehrenamt: "Bereitschaft zum Engagement durchaus vorhanden"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3281312.htmlEhrenamt: "Interessierte wollen sich flexibel einbringen"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3281470.html#NDRfragt-Umfrage: Vereine sind für Zusammenhalt unverzichtbarhttps://www.ndr.de/ndrfragt/vereine-314.htmlModeration: Peter MückeInterviews: Liane KoßmannPlaner: Michael Latz
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Verschiedene Stimmen und Aspekte zum Thema des Tages – aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur. In zehn Minuten blicken wir hinter die Schlagzeilen, erklären Zusammenhänge und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf. Mit der Expertise und der Recherchekraft von NDR Info. Immer montags bis freitags ab 13 Uhr.
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Folge vom 05.06.2026VEREINt im Norden - Was Menschen zusammenbringt
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Folge vom 04.06.2026Vier Jahre Krieg - Russlands Wirtschaft am Boden?Nach wie vor verbreitet die Regierung zwar, dass die westlichen Sanktionen Russland nicht geschadet hätten. Aber die wirtschaftlichen Probleme bekommen die Menschen im Land immer deutlicher zu spüren. Und dass, obwohl Russland durch die gestiegenen Ölpreise mehr Geld einnimmt als noch am Jahresanfang zu erwarten war. Im ersten Quartal ist die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotzdem um 0,3 Prozent geschrumpft. Die russische Regierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr von 1,3 auf 0,4 Prozent gesenkt. Und im ersten Quartal hat der Staat schon mehr Schulden gemacht, als für das ganze Jahr geplant waren.Vor diesem Hintergrund hat gestern in Sankt Petersburg das Internationale Wirtschaftsforum begonnen - eine Art russisches Davos. Und mit dabei sind auch deutsche Unternehmen. Zum ersten Mal seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Etwa die Globus Holding, die im Einzelhandel in Russland engagiert ist, und ein großer Milchproduzent.Dabei gehe es auch darum, für die Zeit nach einem Ende des Krieges einen Fuß in der Tür zu haben. "Nur klar muss auch sein, wer da heute schon mitmischt, der füllt eben auch Putins Kriegskasse", sagt Nikolas Lieven aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion.Für den Osteuropa-Experten und Ökonomen Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik unterlaufe die Teilnahme das Ziel der Bundesregierung, Russland zu isolieren. An einen Stimmungsumschwung in der russischen Bevölkerung glaubt er nicht. Die Gesellschaft verdränge den Krieg.Die Folgen von Krieg und Sanktionen seien aber im Land spürbar, betont unser Korrespondent Björn Blaschke. Im Großraum Moskau werde Benzin rationiert. Der Mangel habe auch Auswirkungen auf die Binnenwirtschaft. Es fließe jedoch unvermindert viel Geld in die Kriegswirtschaft.weitere Informationen:Russischer Wirtschaftsgipfel: Zwischen Hoffnung, Moral und Monetenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3279012.htmlRussland-Experte Kluge: "Kein Zeichen für Normalisierung"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3279004.htmlRussisches Wirtschaftsforum im Schatten ukrainischer Drohnenangriffehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3279048.htmlZehn Minuten Wirtschaft: Deutsche Firmen beim Putin-Forum - Geschäfte trotz Krieg?https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcasts/audio-3279902.htmlRusslands Schulden steigen, die Konjunktur lahmthttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/wirtschaftskrise-russland-100.htmlKritik an deutschen Teilnehmern beim Wirtschaftsforumhttps://www.tagesschau.de/ausland/asien/st-petersburger-wirtschaftsforum-beginn-100.htmlModeration: Peter MückeInterviews: Liane KoßmannAufnahme: Konrad Winkler
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Folge vom 03.06.2026Kampfabstimmung um Platz im UN-SicherheitsratIn New York entscheidet sich heute, ob Deutschland als nicht-ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat kommt in den Jahren 2027/2028. Bei früheren Kandidaturen wurde Deutschland stets gewählt. Als einer der wichtigsten Beitragszahler der Vereinten Nationen gilt die Bundesrepublik als Stütze der UN. Diesmal aber ist die Wahl in der Generalversammlung keinesfalls sicher. Denn um die zwei freiwerdenden Plätze für Westeuropa bewerben sich drei Länder: Neben Deutschland auch Portugal und Österreich. Kampfabstimmung also in der UN-Generalversammlung heute.Daniel Forti vom "Thinktank International Crisis Group" glaubt, dass Deutschland gute Chancen hat. Die Bundesrepublik sei bei weltpolitischen Angelegenheiten sehr präsent und spiele eine herausragende Rolle, nicht nur bei Themen der europäischen Sicherheit. Allerdings könne die deutsche Nahost-Politik zu einem Problem werden: "Viele Unterstützer Palästinas werden genau gucken, wie sich Bewerberstaaten da positionieren."Auch wenn Außenminister Wadephul immer wieder betont, die Mitgliedsstaaten wüssten, warum Deutschland eine besondere Verantwortung Israel gegenüber habe, könnte die Haltung der Bundesrepublik im Nahost-Konflikt bei der Abstimmung eine Rolle spielen, sagt unsere Korrespondentin Giselle Ucar. Für Deutschland könne es auch deshalb eng werden, weil sich Österreich und Portugal schon lange vor der Bundesrepublik für einen Sitz beworben hätten. Österreich könne zudem bei manchen punkten, weil das Land kein NATO-Mitglied ist. Portugal habe als ehemalige Kolonialmacht viele Verbindungen zu afrikanischen Staaten.Weitere Informationen:Deutschlands Kampf um einen Sitz im UN-Sicherheitsrathttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3277062.htmlAbstimmung im UN-Sicherheitsrat: Was spricht für Deutschland?https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3276810.htmlDeutschland will Platz im UN-Sicherheitsrat: Wie die Wahl abläufthttps://www.tagesschau.de/ausland/un-sicherheitsrat-deutschland-106.htmlHat Deutschland eine Chance auf einen Sitz im UN-Sicherheitsrat?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/deutschland-sitz-un-sicherheitsrat-100.htmlDeutschland will erneut Verantwortung im Weltgremium übernehmen: Außenminister Wadephul reist zur Wahl für den UN-Sicherheitsrat nach New Yorkhttps://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/regelbasierte-internationale-ordnung/uno/2773944-2773944Liveübertragung der Abstimmunghttps://webtv.un.org/enModeration: Peter MückeInterview: Liane KoßmannPlanung: Oliver ChristProduktion und Distribution: Emily Payant
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Folge vom 02.06.2026Epstein Files: Jagd nach Models in EuropaSie sprachen gezielt junge Frauen an, weckten Hoffnungen auf eine Model-Karriere: Im Auftrag von Jeffrey Epstein rekrutierten offenbar mindestens fünf Personen als vermeintliche Modelscouts in Europa junge Frauen. Einige der Frauen wurden so später mutmaßlich zu Missbrauchsopfern. Durch die Auswertung der vom amerikanischen Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten und weiterer Dokumente konnten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung 19 Europäerinnen namentlich identifizieren, die offenbar über diesen Weg Epstein trafen.Weitere Informationen:Doku: Epstein Files - Jagd nach Models in Europahttps://www.ardmediathek.de/film/epsteins-files-jagd-nach-models-in-europa/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2Mzg1OTc0tagesschau: Wie Epstein Jagd auf Frauen in Europa machtehttps://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/epstein-missbrauch-modellbranche-europa-100.html11KM: Epstein-Akten – Die "Model-Masche" in Europahttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f509096cf59d0ed0/Interview mit Politologin: "Strukturelles Problem von Gewalt gegen Frauen"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3273380.htmlHost: Anna-Lou BeckmannInterviews: Liane KoßmannPlanung: Michael LatzRedaktion: Christiane UebingDistribution: Emily Payant