In Gotha verschwinden 1979 fünf Gemälde aus einem Museum. 40 Jahre später tauchen die Bilder wieder auf. Wo waren die "Alten Meister" - und wieso hat so lange keiner den Diebstahl aufklären können?
Niemand will etwas bemerkt haben, als im Dezember 1979 im Schloss Friedenstein fünf bedeutende Gemälde aus der Gothaer Kunstsammlung verschwinden. Vierzig Jahre bleiben die Bilder verschollen, bis sie im vergangenen Dezember überraschend wieder auftauchten. Wer hatte sie geraubt? Wo waren sie all die Jahre?
SZ-Redakteur Philipp Bovermann hat sich auf Spurensuche begeben, in alten Polizeiberichten und Stasi-Akten recherchiert. Im Podcast erzählt er von seiner Recherche - und erklärt, wieso der Diebstahl so lange nicht aufgeklärt werden konnte.
**Lesen Sie die ganze Recherche von Philipp Bovermann unter diesem Link:** https://bit.ly/3bn0Pgs
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
Mitarbeit: Ania Kozlowska
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Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.
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Folge vom 02.09.2020Der spektakulärste Kunstraub der DDR
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Folge vom 19.08.2020Ewige Unruhe: Bestattungen in DeutschlandEin Podcast über das Tabuthema Tod: Warum sich manche Menschen entschließen, ihre verstorbenen Angehörigen illegal zu bestatten. Denn in Deutschland ist streng geregelt, was mit den sterblichen Überresten eines Menschen geschieht. Die Urne mit der Asche darf zum Beispiel nicht zu Hause aufbewahrt werden. Doch manche Angehörige beschließen, diese Gesetze zu brechen. SZ-Magazin-Autor Roland Schulz hat mit ihnen gesprochen um herauszufinden, wieso sie sich für diesen Schritt entschieden haben. Im Podcast erzählt er von dieser ganz besonderen, emotionalen Recherche: Von trauernden Ehefrauen und Eltern. Von Bestattern und Anwälten. Und von einer veralteten Gesetzeslage, die viele Dinge komplizierter macht. Seine ganze Recherche im SZ-Magazin können Sie auch hier lesen: https://bit.ly/313uFDu Seine frühere Recherche zum Thema Tod lesen Sie hier: https://bit.ly/310tbts Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
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Folge vom 05.08.2020Nach Lügde: Wie die Polizei Missbrauchsfälle aufdecktAnfang 2019 schockt der Fall Lügde ganz Deutschland. Jahrzehntelang haben zwei Männer auf einem Campingplatz in Ostwestfalen Dutzende Kinder sexuell missbraucht. Ein Skandal - auch weil die Behörden viel zu lange Hinweise übersehen haben und die Polizei bei den Ermittlungen viele Fehler macht. Im September 2019 werden die beiden Haupttäter verurteilt. Doch in den darauffolgenden Monaten werden in Nordrhein-Westfalen zwei weitere Missbrauchsfälle öffentlich. In Bergisch Gladbach decken Ermittler ein riesiges Netzwerk aus Pädokriminellen auf. Und in Münster verhaftet die Polizei einen 27-Jährigen wegen des Verdachts auf schweren Missbrauch. Selbst erfahrene Ermittler sind von der Masse an Verdächtigen und von dem sichergestellten Material geschockt. Jana Stegemann ist Korrespondentin für die SZ in Düsseldorf. Im Podcast erklärt sie, was die Polizei aus dem Fall Lügde gelernt hat und jetzt bei den Ermittlungen besser macht. Aber auch, welche Probleme es bei der Strafverfolgung solcher Taten gibt und wie man diese furchtbaren Fälle zukünftig verhindern könnte. Jana Stegemann berichtet laufend über die Missbrauchsfälle in NRW, alle Artikel dazu finden Sie auf Ihrer SZ-Autorinnenseite: https://bit.ly/31j4fMJ Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Sophia Fehrenbach Produktion: Julia Ongyerth _Weiteres Audiomaterial über dpa, faz und Reuters_
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Folge vom 22.07.2020China-Politik: Wie Europa eine gemeinsame Stimme suchtMenschenrechtsverletzungen, unfairer Wettbewerb und jetzt auch noch die anfänglichen Vertuschungen der Corona-Pandemie. Die EU-Staaten hätten viele Gründe, um die Chinesische Regierung zu kritisieren. Und trotzdem schweigen sie oft. Warum? Ist die wirtschaftliche Abhängigkeit zu groß? Oder will sich Europa einfach nicht Trumps Anti-China-Rhetorik anschließen? Noch steckt die Welt in der Corona-Pandemie. Aber die chinesische Wirtschaft hat sich nach offiziellen Angaben aus China schon weitestgehend wieder erholt. Werden chinesische Übernahmen dadurch wahrscheinlicher? Und wie geht Europa damit um? Darauf will Deutschland während der EU-Ratspräsidentschaft eine Antwort finden. Angela Merkel will endlich EINE einheitliche EU-China-Politik formulieren. Wie die aussehen könnte, darüber spricht Lea Deuber in dieser Folge von „Das Thema.“ Sie ist die SZ-Korrespondentin in China.